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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Großbrand In Jever: Spurensuche in Trümmern

17.04.2015

Jever Noch steht die Ursache des Großbrands bei der Firma Biopin im jeverschen Gewerbegebiet nicht fest: Die Brandursachen-Ermittlung und die Auswertung der Ergebnisse laufen noch, sagte Andrea Papenroth, Sprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ .

Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, weil von der Lagerhalle für fertige Produkte des Farbenherstellers nur Trümmer übrig geblieben sind. Wie berichtet, war dort am Freitag nach Feierabend ein Feuer ausgebrochen, rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Jeverland hatten mit Unterstützung aus Wittmund und Wilhelmshaven bis spät in die Nacht versucht, des Großbrands Herr zu werden. Um überhaupt löschen zu können, war die Halle mit Hilfe eines Baggers abgerissen worden.

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Drehleiter: Ein Klacks

Bei der Brandursachen-Ermittlung haben das Technische Hilfswerk Jever und Oldenburg die Polizei unterstützt: Zehn THW-Helfer haben unter Leitung von Zugführer Michael Falkenhof mit schwerem technischen Gerät den Beamten bei der Spurensicherung geholfen. Aus dem THW-Ortsverband Oldenburg wurde ein Bagger angefordert, damit auch größere Trümmerteile sicher bewegt werden konnten.

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Auch beim Brandeinsatz selbst war das THW im Einsatz: Die Ortsgruppen Jever und Varel hatten für die Beleuchtung des Einsatzgebiets gesorgt und das kontaminierte Löschwasser aus den umliegenden Gräben abgepumpt.

Jevers Stadtbrandmeister Olaf Rieken und der stellvertretende THW-Ortsbeauftragte Hartmut Duden bestätigten noch einmal, dass die mehr als 100 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen bei dieser Großschadenslage hervorragend zusammengearbeitet haben.

Auch Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers ist noch immer beeindruckt davon, wie reibungslos der Einsatz funktioniert hat. „Die Geschwindigkeit, mit der unsere Feuerwehr ausgerückt ist, war einmalig. Die Einsatzkräfte haben dafür gesorgt, dass das Feuer nicht auf die umliegenden Gebäude übergetreten ist“, sagte er.

Und er sei sehr dankbar, dass es beim Einsatz beim Sachschaden geblieben ist. „Das hätte auch tödlich enden können“, meinte er mit Blick auf die Durchzündung, bei der die 15 Meter von der Halle entfernt stehende Drehleiter von einem Feuerball getroffen wurde. Die Einsatzkräfte, die versucht hatten, eine Hallentür zu öffnen, hatten sich noch in Sicherheit bringen können (die NWZ  berichtete).

Die Drehleiter muss zur Begutachtung zum Hersteller nach Karlsruhe, berichtete Albers. In etwa 14 Tagen wisse die Stadt dann, wie es weitergeht. „Wir müssen allerdings damit rechnen, dass es sich bei der 13 Jahre alten Drehleiter um einen Totalschaden handelt“, sagte Albers. Dann müsse ein neues Fahrzeug angeschafft werden.

Bis zur Schadensfeststellung könne die Stadt Jever auf Nachbarschaftshilfe bauen. Danach werde dann höchstwahrscheinlich zunächst ein Leih-Fahrzeug genutzt.

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Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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