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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Sturmtief über Friesland: „Sabines“ Besuch verläuft bisher glimpflich

11.02.2020

Varel /Bockhorn /Zetel Seit Sonntag fegt Sturmtief „Sabine“ über die Region hinweg, größere Schäden blieben bislang aber offenbar aus. Im Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland gab es laut Polizeisprecherin Andrea Papenroth zwar viele Einsätze für Polizei und Feuerwehr, Verletzte gab es aber keine.

Höhepunkt der Sturmschäden war eine Giebelwand, die aus einer Häuserfassade in Wilhelmshaven herausgebrochen war und auf die Straße stürzte. Ansonsten hatten es die Einsatzkräfte vor allem mit umgestürzten Bäumen, abgebrochenen Ästen, heruntergefallenen Dachziegeln und umgekippten Absperrungen zu tun. Am Montag konnten die Schüler in Friesland wegen des Sturms außerdem zu Hause bleiben. Im ganzen Landkreis fiel die Schule aus.

Besonders die Freiwillige Feuerwehr Obenstrohe musste häufiger ausrücken, um umgestürzte Bäume zu zerlegen und beiseite zu schaffen. Aber auch die anderen Feuerwehren waren im Einsatz. In Varel stürzte außerdem die provisorische Fußgängerampel an der Hellmut-Barthel-Straße um und musste weggeräumt werden. In Altjührden drohte ein Baum auf eine Telefonleitung zu stürzen, wurde von der Feuerwehr aber entfernt, bevor es zu Schäden an der Leitung kam.

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In der Friesischen Wehde blieben größere Schäden ebenfalls aus. Auch hier hatten es die Feuerwehren vor allem mit umgestürzten Bäumen zu tun. In Bredehorn lag ein Baum auf der Kreisstraße, auch auf dem Schlossgelände in Neuenburg brachen Bäume und Äste ab.

Ohne größere Schäden überstand Dangast den Sturm. „Wir sind hier auf solche Winde vorbereitet und haben keine Schäden“, sagte Kurdirektor Johann Taddigs am Montag auf Nachfrage des „Gemeinnützigen“. Die Bauarbeiten auf dem Campingplatz mussten wegen des Sturms allerdings pausieren. Am Montagnachmittag war das Campingplatzgelände zum Zeitpunkt des Hochwassers komplett überschwemmt. „Wir haben bis Samstagnachmittag dort noch weitergearbeitet, weil wir wussten was uns da erwartet, aber jetzt stehen die Baumaschinen binnendeichs und wir warten, bis der Sturm vorbei ist.“

Schäden an der Baustelle seien durch die Flut und den Sturm nicht entstanden, so Taddigs am Nachmittag. „Die letzten Rohre wurden am Samstag verlegt und die Baugruben geschlossen, so dass wir keine Probleme mit Wassereinbrüchen haben“, erklärte Taddigs. Auch bei den Erdhügeln habe es keine nennenswerten Abdriften gegeben. Die Pause werde auch den Zeitplan nicht allzu sehr durcheinander bringen, da von vornherein einige Sturmfluttage einkalkuliert worden seien.

Seit dem späten Sonntagnachmittag sind die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei in Varel ständig im Einsatz. „Wir fahren ständig mit zwei Kolonnen die Autobahn hoch und runter und kontrollieren die Fahrbahn“, erklärte Thomas Weihrauch, Leiter der Autobahnmeisterei am Montagmittag. Die Mitarbeiter haben es hauptsächlich mit losen Schildern und umgestürzten Sträuchern zu tun. „Das bewegte sich aber alles im Seitenraum“, so Weihrauch.

Größere Bäume seien aber nicht auf die Autobahn gestürzt, die Fahrbahnen nicht blockiert und der Verkehr damit nicht gefährdet. „Die Standspur sieht etwas wüst aus, aber bisher gab es noch nichts Gravierendes. Falls noch etwas kommt, stehen wir bereit“, erklärte Weihrauch.


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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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