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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Stadt bestellt neue Feuerwehr-Drehleiter

25.10.2019

Varel Die Stadt Varel bestellt für die Freiwillige Feuerwehr eine neue Drehleiter. Dafür votierten am Donnerstagabend die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses einstimmig. Dabei kann sich die Stadtverwaltung über einen satten Zuschuss des Kreises Friesland freuen. Er übernimmt 55 Prozent der Anschaffungskosten in Höhe von rund 772 000 Euro. Das gab Varels Erster Stadtrat Dirk Heise bekannt – auch wenn er während der öffentlichen Sitzung im Rathaus an der Windallee vorsorglich einschränkte. „Ich habe aber noch keinen Förderbescheid in den Händen.“

Die bisherige Drehleiter hat über 30 Jahre zuverlässig ihren Dienst getan. Nun wird es von einem neuen, größeren Modell abgelöst. „Die Leiterpackhöhe beträgt 32 Meter“, sagte Varels Stadtbrandmeister Volker Sermond: „Das bedeutet, das wir künftig eine Rettungshöhe von 23 Metern erreichen.“

Das alte Fahrzeug, mit dem die Vareler Ortswehr auch in den Gemeinden Bockhorn und Zetel sowie Jaderberg im Einsatz war, weil die dortigen Feuerwehren über keine eigene Drehleiter verfügen, wird über ein Internetportal des Bundes versteigert. Die Vareler hoffen, dass Interessenten einen möglichst hohen Kaufpreis abgeben.

Volker Sermond und sein Stellvertreter Thorsten Schonvogel haben sich nach eigenen Angaben für ein Standardmodell entschieden. Sie besichtigten ähnliche Fahrzeuge – das neue wird erst noch gebaut – beim Hersteller in Karlsruhe. Die Firma Rosenbauer hatte nach der europaweiten Ausschreibung als einzige ein Angebot abgegeben. Der Preis: 752 585,75 Euro. „Das ist marktüblich“, sagte Gerrit Ostendorf vom Ordnungsamt, das auch für die Feuerwehr zuständig ist. Er berief sich bei seiner Einschätzung auf die Kommunalen Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft Hannover (KWL), die die rechtlich erforderliche Ausschreibung für das Vareler Fahrzeug vorgenommen hatte.

Diese verlangte aber eine stattliche Gebühr von 6545 Euro. „Das ist ganz schön happig“, kritisierte Dirk Brumund (CDU). Heise stimmt zu, die Vergabe an die Gesellschaft sei gesetzlich aber vorgeschrieben. Zum Kaufpreis hinzu kommen noch 8330 Euro für die Beladung der Drehleiter sowie 4500 Euro für die Fahrzeugbeklebung.

Insgesamt kommt der Stadt das neue Feuerwehrauto knapp 22 000 Eurer teurer zu stehen als zunächst veranschlagt. „Die Preisentwicklung war vor zwei Jahren, als wir mit der Planung begonnen haben, noch nicht abzusehen“, sagte Ostendorf.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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