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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Radfahren mit Polizei-Eskorte

02.10.2017

Varel So macht Radfahren auf der Oldenburger Straße Spaß: in aller Ruhe, mit Polizei-Eskorte, ohne Berufsverkehr und Lastwagen. Im Alltag sieht das aber anders aus: Dann hat man als Radfahrer auf der Oldenburger Straße keine Polizeibegleitung, man hat es mit parkenden und überholenden Autos und vielen Lastwagen zu tun. Weil sie das für zu gefährlich halten, haben rund 80 Teilnehmer am Samstag mit der Fahrraddemonstration ein Zeichen gegen die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht gesetzt.

Die Demonstranten fuhren mit dem Fahrrad vom Kaffeehauskreisel in Richtung Stadt bis zum Bleichenpfad und zur Teichgartenstraße. Dort wurde gewendet und es ging zurück. „Mit dieser Demo soll auf die Gefahren für Radfahrer auf der Oldenburger Straße hingewiesen werden“, sagt Mitorganisator Alexander Westermann.

Hintergrund ist die Gerichtsentscheidung, die die Radwegebenutzungspflicht auf der Oldenburger Straße aufhebt. Michael Heydenbluth aus Jever hatte wegen der Radwegebenutzungspflicht gegen die Stadt Varel geklagt und gewonnen.

Für die meisten Teilnehmer wird diese Radtour ein einmaliges Erlebnis bleiben. „Im Alltag ist es viel zu gefährlich, hier auf der Straße zu fahren“, sagt Martina Osterkamp, die weiterhin auf dem Radweg fahren wird und sich fragt: „Was soll das ganze Theater? Bisher hat es auch funktioniert.“ Und Margrid Verkaik pflichtet ihr bei: „Es kann doch nicht sein, dass ein Mann aus Jever für uns bestimmt.“

„Mein persönliches Anliegen war es, die Bürgerinnen und Bürger nicht mit dem Gerichtsurteil alleine zu lassen und unsere Bürger mitzunehmen. Wir waren hoch motiviert und es gab viele Stimmen, die eine regelmäßige Wiederholung forderten“, erklärte Ratsherr Westermann. „Es ist uns schon bewusst, dass ein richterliches Urteil durch die Demo nicht aufgehoben wird, aber wir wollten ein Signal setzen.“

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