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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Autos eingezogen: NWZ-Leser loben Urteil und Richter

17.07.2019

Varel Die Entscheidung des Vareler Amtsgerichts, die Autos von zwei jungen Männern nach einem illegalen Rennen auf der Bundesstraße 437 einzuziehen, hat bei den Leserinnen und Lesern der Nordwest-Zeitung für viel Diskussionsstoff gesorgt. Die überwiegende Mehrzahl der Kommentare auf der Internet-Seite des „Gemeinnützigen“ lobten sowohl das Urteil als auch den Richter Rainer du Mesnil de Rochemont.

Die Redaktion hatte gefragt: Was haltet Ihr davon – ist das Urteil zu hart oder genau richtig? „Alles andere wäre Wirkungslos!“, bewertete beispielsweise User Hans-Jürgen Niemeyer. „Bestens, endlich mal ein Urteil, was mir sehr gut gefällt!“, schrieb Brigitte Wiggers. Und Mike Hafner kommentierte: „Richtig so. Sehr gutes Urteil.“

Auch für Alex Bohms war das Urteil gegen die zum Tatzeitpunkt 20- und 23-jährigen jungen Männer nicht zu hart. „Finde ich gut. Denn sie gefährden nicht nur sich selbst, was schon schlimm ist, sondern besonders Unbeteiligte“, kommentierte er den NWZ-Artikel von Montag. Er machte auch gleich einen Vorschlag, wofür das in der Auktion erlöste Geld verwendet werden solle: „Das Geld Hilfsorganisationen spenden.“

Zwei Zeugen hatten den Rennstart am 9. Juli 2018 um 20.15 Uhr beobachtet und die Polizei gerufen. Auf dem 800 Meter langen Stück zwischen dem Rathaus Varel an der Kreuzung Windallee und dem Waisenhaus komme es immer wieder zu illegalen Autorennen. Denn: Auf diesem Abschnitt ist die Bundesstraße zweispurig. Das bestätigte Anwohner Alex Riedel in seinem Kommentar und sagte über die harte Strafe: „Genau richtig. Ich habe dicht an der Straße gewohnt. Das ist echt krass gewesen nachts.“

„Hätten sie mehr Einsicht gezeigt und wären sie geständig gewesen, hätten sie ihre Autos wohl behalten dürfen“, erläuterte Rainer du Mesnil de Rochemont. Seinen Angaben zufolge hätten die beiden Angeklagten aber behauptet, sie hätten an dem Tattag auf dem entsprechenden Streckenabschnitt der B 437 „ganz normal beschleunigt“. Dem widersprachen jedoch die beiden Zeugen.

Für Userin Luise Wilkens könnte das Vareler Urteil eine Vorbildfunktion haben. Dennoch schränkte sie ein: „Bei illegalen Rennen vollkommen in Ordnung, nur darf man ,Raser‘ nicht alle über einen Kamm scheren. Wiederholungstäter sollten auch hart bestraft werden.“

„Endlich! Hoffentlich wird es auch verwirklicht“, schrieb Rita Schuster. Denn ob das Urteil tatsächlich vollstreckt wird, sei noch nicht gewiss. „Ich rechne mit einer Berufung“, sagte Richter du Mesnil de Rochemont. Dann wird der Fall vor dem Landgericht in Oldenburg noch einmal verhandelt.

Es gab aber auch kritische Stimmen. „Deswegen das Auto zu versteigern ist mal mega unnötig“, meinte Pascal Kundi. Und Michael Kuck schrieb: „Bald wird in Deutschland alles hart bestraft und die hater freuen sich – solange bis etwas bestraft wird, was sie selbst betrifft, dann wendet sich die Einstellung. Vielleicht fragt mal einer: Warum tun die das, und was kann man tun, dass sie es kontrolliert auf einer Rennstrecke machen?“


Der Artikel zum Urteil unter   https://bit.ly/2xlfny9 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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