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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Er steht Varels Johannitern vor

23.08.2018

Varel Die Johanniter in Varel haben einen neuen Ortsbeauftragten: Thomas Wolters wird dem Ortsverband in Zukunft vorstehen. Offiziell übernimmt er das Amt am 2. September. Thomas Wolters ist bereits seit etwa zwei Jahren kommissarischer Ortsbeauftragter. Sein Vorgänger war Rainer Schmidt.

Als Ortsbeauftragter steht Thomas Wolters dem Ortsverband vor. 20 aktive Johanniter gibt es in Varel, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Alle sind Ehrenamtliche. „Unser Hauptanliegen hier ist der Sanitätsdienst“, erklärt Thomas Wolters. Die Johanniter aus Varel sind außerdem in der Regionalbereitschaft und werden im Katastrophenfall angefordert – zum Beispiel bei einem Bombenfund in Hannover. Diese Einsätze können die Retter durch das ganze Land führen. Auch bei Großveranstaltungen sorgen sie für die Sicherheit der Besucher. Beispielsweise waren sie beim Deichbrand-Festival in Nordholz dabei.

Thomas Wolters will bei den Johannitern noch einiges bewegen: Der Katastrophenschutz soll weiter aufgebaut werden, auch wenn das nur in Zusammenarbeit mit anderen Ortsverbänden geht. „Die Ausbildung bei uns soll auch hochgeschraubt werden“, kündigt er an. Besonders was Erste-Hilfe-Kurse für Führerscheinanwärter und Erste Hilfe am Kind angehe. Und nicht zuletzt soll irgendwann auch noch ein Umzug in andere Räume stattfinden.

Derzeit sind die Johanniter in Langendamm an der Straße Zum Jadebusen 22 untergebracht. Aber dort wird es zu eng. Auch für die Einsatzfahrzeuge wird der Platz knapp.

Thomas Wolters ist schon lange bei den Vareler Johannitern. Mit acht Jahren trat der heute 46-Jährige dem Ortsverband bei. „Ich bin da irgendwie hineingeraten und komm‘ seitdem nicht mehr ‘raus“, scherzt er. An seinem Ehrenamt schätzt er besonders die Gemeinschaft, den Idealismus und dass man „dem Vorurteil trotzen kann, dass es heute niemanden mehr gibt, der etwas umsonst macht.“

Allerdings wünscht er sich auch etwas mehr Respekt dem Sanitätspersonal gegenüber. Übergriffe auf die Helfer oder Respektlosigkeiten kämen immer häufiger vor – das musste er schon am eigenen Leib erfahren als er von einem Betrunkenen attackiert wurde, der von ihm unbedingt einen Alkoholtest haben wollte. Den hatte Thomas Wolters als Sanitäter aber überhaupt nicht. Der Angreifer bekam schließlich das, was er wollte – nämlich als er von der Polizei empfangen wurde.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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