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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Großbrand in Varel gelöscht

24.05.2018

Varel Das Großfeuer auf dem Gelände der Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) ist gelöscht. Stadtbrandmeister Volker Sermond gab am Mittwochmittag Entwarnung, die Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk (THW) und der Rettungsdienst rückten bis zum Nachmittag ab. Die Straßensperrungen rund um die PKV an der Hellmut-Barthel-Straße sind wieder aufgehoben worden, die Aufräumarbeiten haben begonnen.

„Der Erfolg der vergangenen 24 Stunden ist so groß, dass eine Brandwache vorerst nicht mehr erforderlich ist“, sagte Volker Sermond. Zwar gehe er davon aus, dass in den nächsten Tagen immer wieder Glutnester zum Vorschein kommen: „Die PKV kann diese aber mit ihren eigenen Mitteln löschen.“

Seit Montagnachmittag brannten 7000 Tonnen Altpapier. Meterhoch schossen die Flammen auf mehreren Hundert Metern in den Himmel. Zunächst war die Einsatzleitung davon ausgegangen, dass der Einsatz mehrere Tage dauern würde. Das hätten die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte gezeigt. „Es ist aber viel schneller gegangen, als wir erwartet haben“, freute sich Volker Sermond.

Dazu war aber ein 48-stündiger Kraftakt nötig, bei dem zu Spitzenzeiten in der Nacht zu Dienstag bis zu 200 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Insgesamt beteiligten sich in den zwei Tagen 400 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Friesland, Wesermarsch, Ammerland und Cloppenburg, sowie Ostfriesland.

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Dass das Inferno letztendlich so schnell in den Griff zu bekommen war, lag vor allem am massiven Einsatz von Material und schweren Maschinen. „Das hatten wir in der Vergangenheit so nicht vorgebracht“, erläuterte Volker Sermond. Zudem hätten alle beteiligten Kräfte gut zusammengearbeitet: „Ein Rädchen hat ins andere gegriffen.“

Bei den Löscharbeiten waren zahlreiche Speziallöschkanonen und Wasserwerfer im Einsatz. Sie spitzten unablässig Wasser in das Altpapier, dass von Baggern, Raupen und Radladern umgeschichtet und auseinandergezogen wurden. „Ein großes Dankeschön gilt den Baumaschinenführern“, lobte Varels Stadtbrandmeister: „Sie haben ein Vielfaches ihres normalen Arbeitsmaßes geleistet. Das hat uns gewaltig entlastet.“ Und das unter erschwerten Bedingungen, denn die Löscharbeiten am glimmenden Papier hat eine enorme Rauch- und Ascheentwicklung ausgelöst.

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Das Feuer war am Pfingstmontag vermutlich bei Verladearbeiten durch einen Funkenflug ausgelöst worden. Der PKV entstand nach eigenen Angaben ein Schaden von 1,2 Millionen Euro.

Olaf Ulbrich
Redaktionsleitung Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2501

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