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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Neues Fahrzeug für die Kameraden

10.09.2019

Varel Mit nicht einmal 24 000 gefahrenen Kilometern auf dem Tacho gelten die meisten Autos noch als ziemlich neu, die Freiwillige Feuerwehr in Varel hat dennoch Ersatz bekommen: Die Kameraden haben jetzt offiziell ihr neues Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 20) in Dienst gestellt. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner übergab den Schlüssel in einer Feierstunde an Ortsbrandmeister Fritz Melcher.

Das alte Fahrzeug stand den Vareler Kameraden seit mehr als 30 Jahren zu Diensten. Jetzt ist die Feuerwehr wieder auf dem neuesten Stand – und trägt mit dem neuen Fahrzeug auch Veränderungen bei den Aufgaben im Einsatz Rechnung. Es ist nicht nur gut für Löscharbeiten zu gebrauchen, sondern auch in Einsätzen, in denen es um technische Hilfeleistungen geht. Letztere haben in den vergangenen Jahren zugenommen. „Das HLF wird immer als erstes Fahrzeug ausrücken, egal um was für einen Einsatz es sich handelt“, erklärte Fritz Melcher.

Neun Kameraden finden in dem Fahrzeug Platz. Neben den anderen Einsatzmöglichkeiten bietet das Feuerwehrauto den Kameraden außerdem mehr Sicherheit: Tagesleuchtfarbe macht das Fahrzeug besser sichtbar, ebenso wie auffällige Konturenstreifen. Besonders auffällig ist die neue Heckbeklebung, die gerade bei Einsätzen auf der Autobahn die Kameraden vor Unfällen schützen soll. Ganz neu in der gesamten Fahrzeugflotte: Die Seitenbeklebung zeigt Varels „Skyline“ mit Mühle, Schlosskirche, Wasserturm und Arngaster Leuchtturm. Fritz Melcher äußerte den Wunsch, künftig alle Fahrzeuge mit dieser Silhouette zu bekleben.

Bürgermeister Wagner betonte, das Design sei „ein Hingucker. Das Design löst Stolz aus, denn das ist unsere Stadt. Wären wir in Paris, würden wir damit einen Modepreis gewinnen.“

Die Anschaffung des Fahrzeugs gestaltete sich allerdings schwierig: Ursprünglich sollte der Wagen bereits im Dezember 2018 ausgeliefert werden. Aber es gab Probleme: Ein Fahrgestell, das angeblich vorrätig sein sollte, stand plötzlich doch nicht mehr zur Verfügung. Als die Kameraden das Fahrzeug aus Süddeutschland abholen wollten, war die Beladung nicht komplett. Als das korrigiert war, hieß es kurz vor der Abfahrt: Das Navigationsgerät funktioniert nicht. Dabei war der Fehler schon lange bekannt und auch vermerkt worden. „Auf der Rückfahrt hatten wir alle Schaum vorm Mund“, erzählte Fritz Melcher.

Die Feuerwehrleute nahmen das Fahrzeug dennoch mit. Den Auftrag für die Sonderbeklebung entzogen sie der Firma, weil die nicht in der Lage war, einen Preis zu nennen. Bei einem anderen Anbieter klappte das wiederum reibungslos.

Auch wenn das neue Fahrzeug jetzt erst offiziell in Dienst gestellt wurde, ist es bereits einige Male zum Einsatz ausgerückt. Ein echter „Härtetest“ war laut Fritz Melcher aber noch nicht dabei. Aber auch wenn es soweit ist, werde man „behutsam“ damit umgehen.


  www.nwzonline.de/fotos 
Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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