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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Räumdienste sind in Alarmbereitschaft

19.01.2019

Varel Der bislang so milde Winter scheint sich jetzt doch noch von seiner frostigen Seite zeigen zu wollen: An diesem Wochenende könnte es auf den Straßen in der Region glatt werden. Schon am Freitagmorgen waren die Streudienste im Einsatz. Auf der Autobahn 29 gab es wegen der Glätte auch gleich einen Unfall.

Für den Vareler Stadtbetrieb bedeutete die Glätte am Freitag gar den ersten Streudienst in diesem Winter. Entsprechend ist das Lager mit etwas mehr als 40 Tonnen Streusalz noch prall gefüllt.

24 Stunden vorher hatte Stadtbetriebsleiter Fritz Schimmelpenning die Bereitschaft für seine Mitarbeiter ausgelöst. Gegen 4.15 begann der Einsatz: Mit sechs Fahrzeugen rückte der Stadtbetrieb aus, um Straßen, Gehwege und Plätze vom Glatteis zu befreien. 250 Kilometer Gemeindestraßen gehören zum Aufgabengebiet des Stadtbetriebs. Gegen 7.30 Uhr war alles gestreut.

Die Stadtbetriebsmitarbeiter gehen dabei grundsätzlich nach einem festen Räumplan vor, der dann abgearbeitet wird. Einige Straßen werden dort bevorzugt behandelt.

Während die Straßen mit einer Salzlauge behandelt werden, kommt auf die Geh- und Radwege ein Sand-Salz-Gemisch. Aber: Nicht überall sorgt der Stadtbetrieb für sichere Wege. An einigen Stellen sind die Grundstücksbesitzer für die Räumung verantwortlich. In der Zeit von 8 bis 20 Uhr müssen in Varel die Wege verkehrssicher sein. Das heißt: Bei Glätte müssen die Wege beispielsweise mit Sand bestreut werden, so dass sie sicher sind. Bei Schneefall müssen die Wege in der Breite von einem Meter geräumt werden. Gibt es keinen ausgebauten Gehweg, muss ein ein Meter breiter Streifen neben der Fahrbahn freigeräumt werden. Der weggeräumte Schnee darf aber nicht den Verkehr beeinträchtigen.

Neben dem Stadtbetrieb hat sich auch die Autobahnmeisterei auf ein eisglattes Wochenende eingestellt. Auch hier sind die Straßenwärter in Bereitschaft, um bei Glätte schnell ausrücken zu können. Für die Autobahnmeisterei gab es in diesem Winter vier Einsätze. Entsprechend ist auch hier das Lager mit rund 650 Tonnen noch gut gefüllt.

Auf der Autobahn werden gar an sechs Stellen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Salzgehalt auf der Straße gemessen. Anhand der Daten und der Erfahrung der Straßenwärter können die Experten dann abschätzen, wann es wo zu frieren beginnt.

Aber: Nur weil die Streufahrzeuge unterwegs und die Straßenwärter immer in Alarmbereitschaft sind, heißt das noch lange nicht, dass Autofahrer völlig unbedarft über die Straßen brettern können. Schließlich brauchen sowohl Stadtbetrieb als auch Autobahnmeisterei ein paar Stunden, um alle Straßen freizumachen. Dazu kommt: Bei Glätte durch einen Hagelschauer ist die Autobahnmeisterei machtlos. Die Schauer treten dafür einfach zu schnell auf. „Wir sind nicht überall. Die Verkehrsteilnehmer müssen ihre Fahrweise anpassen“, sagt Frank Oeltjen, Einsatzleiter der Autobahnmeisterei.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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