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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Einbrecher sorgen für Schulfrei

11.11.2017

Varel Einbrecher haben in der Oberschule an der Arngaster Straße in Varel (Kreis Friesland) zahlreiche Räume verwüstet – und den Schülern damit einen freien Tag beschert. Wegen der umfangreichen Spurensicherung der Polizei wurde der Unterricht am Freitag abgesagt.

In der Nach zuvor brachen die Diebe nach Angaben der Polizei in der Zeit von 22.20 und 6 Uhr die Seitentür der Mensa auf und verschafften sich so Zutritt zu dem Gebäude. Von dort aus brachen sie ein Rollgitter zur Küche auf und gelangten in den Schul-Kiosk. Dort rissen sie den in einem Schrank versteckten Tresor aus der Wand, brachen ihn auf und ließen ihn zurück. Selbst die Geldkassetten und die Spardosen der Mitarbeiter wurden geknackt.

Auf dem Weg ins Lehrerzimmer des Wirtschaftsgymnasiums der BBS Varel, das im angrenzenden Trakt untergebracht ist, brachen die Täter weitere Türen auf und durchwühlten die Räume. „Zu Art und Umfang des erlangten Diebesgutes können zum derzeitigen Stand der Ermittlungen noch keine Angaben gemacht werden“, teilte die Polizei mit. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen.

Diese wurden von einer umfangreichen Spurensuche begleitet. An vielen Gegenständen war am Freitagmittag das dunkelgraue Pulver zu erkennen, mit dem die Beamten nach Fingerabdrücken gesucht haben. Sie haben die Tatorte zudem vermessen und zahlreiche Bilder gemacht.

Um 6 Uhr morgens hatt der der Hausmeister der Oberschule die aufgebrochene Tür entdeckt und umgehend Schulleiter Andreas Michalke verständigt. „Ich habe dann sofort den Landkreis Friesland als Schulträger sowie die Landesschulbehörde informiert“, sagte er.

In enger Absprache mit der Polizei wurde dann entschieden, den Unterricht absagen zu lassen. Die 371 Schüler hatten damit schulfrei. Die für diesen Tag angesetzten Klassenarbeiten wurden verschoben. Kommuniziert wurde dieses auf der Internetseite des Landkreises sowie über deren Schulausfall-App.

„Dennoch kamen zum Schulbeginn zahlreiche Schüler, die diese Information nicht erhalten hatten“, sagte Andreas Michalke. Die Lehrer haben diese dann wieder nach Hause geschickt. „Wir haben zudem in einem nicht betroffenen Klassenraum eine Betreuung angeboten, falls die Schüler nicht nach Hause konnten“, berichtete Andreas Michalke. Das galt vor allem für diejenigen, die mit dem Bus gekommen waren.