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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Vorfahrt ändert sich erst im nächsten Jahr

16.11.2018

Varel Die geplante Vorfahrtsänderung auf dem Sumpfweg (Kreisstraße 340) lässt noch auf sich warten. Sie wird wohl erst nächstes Jahr in die Tat umgesetzt. Bereits im Mai hatte die Stadtverwaltung in einer Sitzung des Ausschusses für Bauen, Liegenschaften, Straßen und Verkehr von der Maßnahme berichtet.

Was genau soll sich am Sumpfweg ändern?

Die Verkehrsführung über die Kreisstraße 340 soll verändert werden. Bislang führt sie aus Richtung Kaffeehauskreisel auf die Torhegenhausstraße, vorbei am Altenheim Langendamm und von dort nach links auf die Straße Zum Jadebusen. Die neue angedachte Verkehrsführung soll vom Kaffeehauskreisel kommend vom Sumpfweg nach rechts auf die Hans-Schütte-Straße durch den Gewerbe- und Logistikport (GLP) führen. Durch den Kreisverkehr geht es dann Richtung Dangast weiter.

Damit würde sich auch die Vorfahrtsregelung ändern. Wer von der Hans-Schütte-Straße auf den Sumpfweg abbiegen möchte, hätte dann grundsätzlich Vorfahrt. Autofahrer, die von der Torhegenhausstraße Richtung Kaffeehauskreisel unterwegs ist, müsste dann den anderen Fahrern die Vorfahrt gewähren.

Was dann mit dem übrigen Fortsatz des Sumpfwegs passiert, steht noch nicht fest. Die Vareler FDP hatte im Juni vorgeschlagen, auf dem dann wahrscheinlich wenig genutzten Straßenabschnitt einen Pendlerparkplatz einzurichten.

Was versprechen sich die Planer davon?

Mehr Sicherheit. Oft komme es an der Einmündung Hans-Schütte-Straße/Sumpfweg zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer, die von der Torhegenhausstraße kommen, übersehen werden. Die können auf dem Abschnitt aber bereits 100 km/h fahren. Wer den Verkehr dort eine Weile beobachtet, stellt außerdem schnell fest, dass der Weg über den Kreisverkehr im GLP ohnehin schon von den meisten Autofahrern genutzt wird.

Warum wurde das noch nicht in die Tat umgesetzt?

Das Verfahren dafür läuft noch. Für die neue Verkehrsführung müsste nämlich der bisherige Verlauf zu einer Gemeindestraße herabgestuft werden. Der angedachte Verlauf dagegen muss höher gestuft werden. Laut Bauamtsleiter Jörg Kreikenbohm liegt das Verfahren derzeit beim Landkreis Friesland. Dort fehlen aber noch entsprechende Beschlüsse. Die könnten in der letzten Kreistagssitzung des Jahres am 19. Dezember gefasst werden. Die entsprechenden Fachausschüsse haben sich jedenfalls für das Vorgehen ausgesprochen. Danach geht es mit dem Verfahren bei der Stadt Varel weiter. In einem Vierteljahr, schätzt Kreikenbohm vorsichtig, könnte es dann soweit sein.

Was soll sich am Sumpfweg noch ändern?

Die einfache, rechtwinklige Anbindung vom Sumpfweg zum GLP soll durch eine so genannte tangentiale Anbindung ersetzt werden. Das bedeutet, dass die Autofahrer statt einer rechtwinkligen Anbindung dann über eine recht weite Kurve in den GLP fahren. Bis zur Umsetzung wird es aber noch dauern: Finanzmittel für das rund 500 000 Euro teure Vorhaben sind im städtischen Haushalt weder für dieses, noch für das nächste Jahr eingeplant.

Ferner plant der Landkreis Friesland, den Sumpfweg vom Kaffeehauskreisel bis zur Einmündung der Hans-Schütte-Straße zu erneuern und von 5,5 auf 6 Meter zu verbreitern. Baubeginn wird frühestens im Sommer 2019 sein. Die Kosten liegen bei 1,255 Millionen Euro.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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