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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Motorplatzer löst Unfallserie auf A 29 bei Varel aus

19.07.2018

Varel Bis 3 Uhr ging auf der A 29 gar nichts mehr: In der Nacht zu Mittwoch war die Autobahn in Richtung Wilhelmshaven auf Höhe der Anschlussstelle Varel-Bockhorn stundenlang gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 27-jähriger Autofahrer gegen 22.25 Uhr aufgrund eines plötzlichen Motorschadens die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto schleuderte in die Mittelleitplanke und stand anschließend quer auf der Fahrbahn. Der Mann verletzte sich bei der Karambolage leicht und wurde ins Krankenhaus nach Varel gebracht. Bei dem Unfall lief Öl und Benzin aus. Die Fahrbahndecke war auf rund 1400 Quadratmetern verschmutzt. Die Autobahn musste deshalb in Richtung Wilhelmshaven für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis weit nach Mitternacht voll gesperrt werden.

Obwohl die Sperrung bereits zu Beginn des Einsatzes an der Anschlussstelle Varel/Obenstrohe eingerichtet worden war und zudem zahlreiche Hinweisschilder, blinkende Leuchten und ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht vor der Gefahrenstelle warnten, kam es zu einem weiteren Unfall.

Laut Autobahnpolizei fuhr ein 24-jähriger Fahranfänger mit seinem Auto gegen die Absperrung der Polizei und zerstörte dabei eine Teleskopblitzleuchte. Gegen den in Sande wohnenden Mann wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, das nach Angaben der Beamten mit einem Bußgeld von 145 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet wird.

Im nächtlichen Einsatz auf der Autobahn 29 waren auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe und Varel. Nach Angaben von Obenstrohes Ortsbrandmeister Marc Röseler halfen die alarmierten Feuerwehrleute dabei, den Verkehr, der über die Abfahrt Obenstrohe abgeleitet wurde, abzusichern. Zudem fingen sie die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Unfallfahrzeugs auf.

Insgesamt waren neun Kameraden vor Ort. Die Ortswehr Varel unterstützte die Einsatzkräfte mit dem Rüstwagen. Am Ende verlief der Unfall bis auf die leichten Verletzungen des Fahrers und die stundenlange Sperrung glimpflich. „Weitere Kameraden konnten die Einsatzfahrt abbrechen“, sagte Marc Röseler.

Die Autobahnpolizei war zunächst davon ausgegangen, dass der Fahrer wegen eines geplatzten Reifens die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte. Die weiteren Ermittlungen ergaben jedoch, dass ein Defekt am Motor, ein so genannter Motorplatzer, den Unfall verursacht hatte. Das bestätigte eine Beamtin am Mittwochmorgen auf Nachfrage der NWZ.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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