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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Kutter „Stella Polaris“ vor dem Sinken bewahrt

09.05.2019

Wangerooge /Wilhelmshaven Der Fischkutter „Stella Polaris“ aus Büsum hat am Montagabend in der Nordsee nördlich von Wangerooge schweren Wassereinbruch erlitten und drohte zu sinken.

Die Seenotretter der DGzRS-Station Helgoland konnten das eindringende Wasser unter Kontrolle bringen und brachten den Kutter in der Nacht nach Wilhelmshaven. Die beiden Fischer blieben unverletzt und sind wohlauf.

Frachter auf Reede

Um 17.45 Uhr war der 18 Meter lange Kutter mit einem vor Anker liegenden maltesischen Frachtschiff kollidiert. Das Frachtschiff lag auf der Neuen-Weser-Nord-Reede rund zwölf Kilometer nördlich von Wangerooge, teilte die Wasserschutzpolizei am Mittwoch mit.

In den Maschinenraum des Fischkutters, der zum Zeitpunkt der Kollision sein Fanggeschirr ausgebracht hatte, drang Wasser ein; das Frachtschiff wurde nicht beschädigt. Die zweiköpfige Besatzung wurde bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Die Fischer versuchten, den Wassereinbruch mit eigenen Mitteln zu stoppen – doch vergeblich. So setzten sie um 18.21 Uhr den Notruf an die Seenotleitung MRCC Bremen ab, berichtet die DGzRS.

Am Rettungseinsatz waren neben den DGzRS-Schiffen aus Helgoland und Bremerhaven auch die Marine-Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ und das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ des WSA beteiligt: Als erstes vor Ort war die Besatzung „Charlie“ der Fregatte „Nordrhein-Westfalen“. Von dem 150 Meter langen Schiff wurden mit Beibooten Besatzungsmitglieder und eine mobile Lenzpumpe auf den Fischkutter gebracht.

Als der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ von Helgoland eintraf, konnte weiteres Eindringen von wasser im Fischkutter gestoppt und das Schiff stabilisiert werden. Gemeinsam konnten die Seenotretter und die Marine die „Stella Polaris“ vor dem Sinken bewahren.

Weitere Schiffe in der Nähe sowie der Seenotrettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ aus Bremerhaven waren zur Sicherung auf Standby oder im Zulauf.

Ermittlungen laufen

Die „Hermann Marwede“ nahm den Kutter dann längsseits und schleppte ihn langsam nach Wilhelmshaven. Die beiden Fischer blieben an Bord. Zur Sicherheit wurde der Schleppverband zunächst durch die „Hermann Rudolf Meyer“ und dann durch die „Neuwerk“ begleitet.

Die „Hermann Marwede“ traf mit dem Havaristen kurz vor zwei Uhr nachts in Wilhelmshaven ein; ein Schadstoffaustritt war nicht festzustellen – vorsorglich wurde im Hafen von Wilhelmshaven eine Ölsperre um den Fischkutter ausgelegt.

Zu den Ursachen des Wassereinbruchs hat die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven die Ermittlungen aufgenommen. Noch in der Nacht begannen die Experten mit der Begutachtung.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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