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A28 nach Unfall bei Westerstede gesperrt
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Aktualisiert vor 33 Minuten.

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A28 nach Unfall bei Westerstede gesperrt

NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Wenn Blutkonserven immer knapper werden

13.02.2016

Varel In diesen Tagen wird deutlich, wie wichtig eine Blutspende ist. Nach dem schweren Zugunglück in Bayern wird eine Vielzahl von Blutkonserven benötigt, doch langsam leeren sich die Bestände der Blutspendedienste in Bayern. Zwar werden Konserven aus anderen Blutspendediensten mit Blaulicht oder per Hubschrauber nach Bayern gebracht. Zudem sind viele Bürger dem Aufruf über die Medien gefolgt und spenden trotz langer Wartezeiten Blut. Doch durch die aktuelle Grippewelle kommt es weiterhin zu erheblichen Engpässen (die NWZberichtete).

Regelmäßig spenden

Die Blutkonserven, die nur einen kurzen Zeitraum haltbar sind, kommen nicht nur bei Unfällen mit Verletzten zum Einsatz, sondern auch bei Operationen oder der Behandlung von Krebspatienten, die eine Chemotherapie erhalten, erklärt Silke Ahting vom DRK Kreisverband Varel-Friesische Wehde. Nach Angaben des DRK werden täglich 15 000 Konserven benötigt. Umso wichtiger sei es, dass jeder gesunde Mensch regelmäßig Blut spendet. Zudem nutze eine Blutspende nicht nur dem Empfänger, sondern auch dem Spender.

Bei einer Entnahme folgt nach dem Ausfüllen eines Fragebogens, einer Kontrolle des Eisenwertes und dem Messen des Blutdruckes ein Gespräch mit einem Arzt. Außerdem wird jede Blutspende untersucht. Sollte dabei eine Erkrankung festgestellt werden, wird der Spender darüber informiert.

Bedenken wegen einer Blutspende müsse niemand haben. Es werden Laut DRK lediglich 0,5 Liter abgenommen. Diese Menge könne der Körper schnell wieder nachproduzieren. Außerdem wirke sich eine Blutspende gut auf den Organismus und das Herzkreislauf-System aus, erläutert Silke Ahting.

Blutspende in Varel

Nach der Erstabnahme, die ab 18 Jahren möglich ist, erhält jeder Spender einen Blutspendeausweis. In dem wird die eigene Blutgruppe vermerkt. Dieser kann im Falle eines Unfalles lebenswichtig werden, da nicht jeder jede der unterschiedlichen Blutgruppen (A, B, AB und 0) erhalten darf.

Die nächste Möglichkeit zum Spenden bietet das Deutsche Rote Kreuz Varel am kommenden Montag, 15. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 20 Uhr, in der Grundschule Obenstrohe an der Plaggegenkrugstraße 31 oder am Mittwoch, 24. Februar, zwischen 15 bis 20 Uhr im Famila-Verbrauchermarkt an der Bürgermeister-Heidenreich-Straße in Varel an.

Ausweis vorlegen

Blut spenden kann jeder, der zwischen 18 und 68 Jahre alt ist und mindestens 50 Kilogramm wiegt. Erstspender, die nicht älter als 59 Jahre sein sollten, müssen ihren Personalausweis mitbringen. Danach reicht die Vorlage des Blutspendeausweises. Die Untersuchung und Entnahme, nach der es auch etwas zu Essen gibt, dauere nicht länger als eine halbe Stunde, sagt Silke Ahting.

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