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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Wrackteile im Jadebusen entdeckt

21.05.2019

Wilhelmshaven Die große Suchaktion auf dem Jadebusen vor Wilhelmshaven geht weiter – auch nach weiteren Wrackteilen des vermissten Kleinflugzeuges. Entgegen einer ersten Meldung wurde das komplette Wrack allerdings noch nicht gefunden.

Dies bestätigte Germout Freitag von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gegenüber unserer Zeitung. Zunächst hieß es, dass das komplette Wrack bereits am Montagabend gefunden worden sei. „Wir haben bislang nur Wrackteile gefunden“, so Freitag. Bei dem vermissten Flugzeug handelt es sich um ein privat gechartertes, einmotoriges Leichtflugzeug, ein 4-sitziger Tiefdecker, Typ Cirrus SR 20.

Zwei Männer an Bord

Wie die Polizei am Dienstagmittag mitteilte, befand sich an Bord der Maschine nicht nur der Pilot, sondern auch ein weiterer Mann, ein 49-Jähriger aus dem Raum Hannover. Dies hätten die bisherigen Ermittlungen ergeben.

Die Suche nach dem Piloten und weiteren Trümmerteilen gestaltet sich am Dienstagmorgen schwierig. Wasserschutzpolizei und Spezialboote sind seit 7 Uhr im Bereich zwischen Rüstersiel und Hooksiel unterwegs, aber Nebel und Wind sowie Regen erschweren aktuell die Arbeit. Bei Sichtweiten von nur 50 Metern ist eine Suche aus der Luft zur Zeit nicht möglich. Gesucht wird mit einem Sonarboot im Bereich des Flugkorridors. Am Einsatzort sind die Spezialisten des Luftfahrtbundesamtes (LBA) und der Bundesstelle für Flugunfälle. Die Suchmaßnahmen mussten bereits am Montagabend aufgrund des Wetters eingestellt werden.

Obwohl mittlerweile auch in Tossens (Landkreis Wesermarsch) Wrackteile gefunden wurden, fehlt nach wie vor das Hauptwrack, wie die Polizei betont. Eine Wracksammelstelle ist in Hooksiel eingerichtet worden.

Seit Sonntag vermisst

Der Privatflieger soll am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr von Wangerooge abgeflogen sein mit Ziel Hannover. Doch dort ist er nicht angekommen. Möglicherweise ist er bei dem heftigen Gewitter am Sonntagabend über dem Jadebusen abgestürzt. Daten des Online-Dienstes „FlightRadar24“ (Link zum Flugverlauf auf FR24) zeigen, dass die Maschine ungefähr sieben Minuten nach dem Start östlich von Hooksiel vom Radar verschwand.

Am Montagmorgen wurde bereits ein Wrackteil gefunden. Dieses wurde von einem Firmenmitarbeiter entdeckt, der im Rahmen anderer Arbeiten in einem Begleitboot, einem sogenannten Makerboot, auf See, südlich vom Container-Terminal, in der Nähe der Niedersachsenbrücke unterwegs war.

Im Rahmen der intensiven Suchmaßnahmen wurde am späten Montagnachmittag durch den eingesetzten Marinehubschrauber im Wasser die Pilotentasche (inklusive persönlicher Gegenstände) des 44-jährigen Mieters des Flugzeuges gefunden.

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