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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Wolfsalarm in Zetel

05.07.2019

Zetel /Friedeburg Wolfsalarm in Zetel: Vermeintlich zwei dieser gefährlichen Raubtiere sollen in der Nacht zu Donnerstag auf den Straßen Zetels gesichtet worden sein. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag meldete ein Zeuge dieses über den Notruf. Sofort rückte eine Streife aus. Vor Ort entlarvten die Beamten die Wölfe aber als ganz normale Hunde.

Die Polizisten filmten die beiden Huskys. Die Pressestelle twitterte später im Internet: „Eine Wolfsmeldung in Zetel entpuppt sich als zwei entlaufende Huskys. Wir haben sie leider nicht einfangen können und hoffen, dass sie inzwischen wieder zuhause sind!“ Später teilte die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund mit, dass die Huskys eingefangen wurden.

Doch wie genau können zwei freilaufende Huskys in der Dunkelheit mit Wölfen verwechselt werden? Was unterscheidet die beiden Tiere? Der „Gemeinnützige“ hat beim niedersächsischen Umweltministerium nachgefragt.

Hund oder Wolf?

„Die Wölfe sind größer und haben einen anderen Pfotenabdruck“, sagt Lotta Cordes, stellvertretende Sprecherin des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

Wölfe im Nordwesten

Als Wolfsrisse werden Angriffe von Wölfen auf Nutztiere bezeichnet. Im Juni gab es einen Fall in Brake. Hierbei wurde an der Bissstelle eine DNA-Probe entnommen. Diese bestätigt oder widerlegt dann einen Wolfsriss.

Wolfsrudel leben nicht im Oldenburger Land. Allerdings lebt ein Wolfsrudel im Emsland nahe Meppen.

Wolfsmonitoring ist die Statistik im Zusammenhang mit Lebensraum und Verhalten der Wölfe.

Des Weiteren seien Wölfe scheue Wildtiere. Lediglich die jüngeren Wölfe seien noch etwas wilder. Auffällig an dem bei dem Polizeieinsatz in Zetel gesichteten Tieren ist der geordnete Gang der zwei Huskys gewesen. „Wölfe können zwar auch normale Gehwege benutzen, jedoch nur für eine bestimmte Zeit. Sie suchen sich immer den kürzesten Weg heraus“, erläutert Lotta Cordes.

Das ist zu tun bei einer Wolfssichtung

Das Umweltministerium gibt auf seiner Internetseite Tipps für das richtige Verhalten bei einer Wolfssichtung. Falls es dazu komme, sei es wichtig, nicht in Panik auszubrechen. Das oberste Gebot bei einer Begegnung mit einem Wolf sei es nicht wegzulaufen, denn das Tier könnte den Menschen verfolgen. Man sollte ein Foto machen und einen Wolfsberater in der Nähe verständigen.

Was passiert mit den zwei Huskys aus Zetel?

Die beiden Huskys sind jetzt auf einem Bauhof in Friedeburg im Landkreis Wittmund. „Leider sahen die Tiere nicht sehr gepflegt aus und eine erste Zuordnung durch einen Chip oder ein Halsband war noch nicht möglich“, sagt Polizeisprecherin Wiebke Baden von der Inspektion Aurich/Wittmund.


Mehr Infos unter   www.umwelt.niedersachsen.de 
Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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