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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Mann vermisst – Was geschah an dem See?

18.05.2019

Zetel Ein Großangebot an Helfern war bis in den späten Donnerstagabend in „Harms Sandkuhle“ im Zeteler Ortsteil Fuhrenkamp nach einer vermissten Person gesucht. Nach Angaben der Polizei vom Freitag, hatte sich am späten Nachmittag eine Zeugin gemeldet, die gemeinsam mit einer Bekannten beobachtet hätte, wie ein Mann „aus dem westlich gelegenen Waldstück trat und vollständig bekleidet in den See gegangen sein soll“. Danach hätten die Zeugen die Person aus den Augen verloren.

80 Kräfte der Polizei, Freiwilligen Feuerwehr Zetel sowie der DLRG-Wasserrettung Friesland scannten das Gewässer und die Umgebung ab. „Dabei wurde auch ein Sonar eingesetzt“, sagte Peter Wilken von der DLRG-Ortsgruppe Varel. Später wurden auch noch Suchhunde der Polizeidirektion Oldenburg eingesetzt. Nach mehrere Stunden wurde die Suche jedoch abgebrochen. „Wir hatten keinen Hinweis auf den Verbleib der Vermissten Person“, sagte Polizeisprecherin Andrea Papenroth am Freitag auf NWZ-Nachfrage. Am Freitag waren erneut mehrere Beamte vor Ort, um die weitere Umgebung zum Beispiel auf abgestellte Fahrzeuge oder sonstige persönliche Gegenstände abzusuchen. Doch auch diesmal fanden sie nichts. „Die beiden Zeugen wurden zudem erneut befragt“, so Andrea Papenroth. Es werde mit Hochdruck ermittelt.

So gab der Vorfall der Polizei zunächst einige Rätsel auf. „Nach jetzigem Sachstand ist beim Polizeikommissariat Varel beziehungsweise Zetel keine Vermisstenanzeige eingegangen“, heißt es in der Mitteilung von Freitagmorgen: „Derzeit ist unklar, ob der Mann überhaupt im Wasser verblieben ist und wer diese Person ist.“

Der Mann wurde in einem Alter von etwa 40 bis 60 Jahren mit normaler Statur und dunkelblonden Haaren beschrieben. Er soll eine dunkelblaue Jeans und eine schwarze Jacke getragen haben. Zur Klärung der näheren Umstände, insbesondere zur Identifizierung des Mannes, bittet die Polizei Zeugen, die Angaben zu dem beschriebenen Mann machen können oder jemanden in dem Alter kennen, der unter Umständen häufiger an „Harms Sandkuhle“ ist, sich bei der Polizei unter Tel. 04451/9230 zu melden. Ebenso, wenn jemand einen Mann aus der Umgebung in dem angegebenen Alter vermisst.

„Wir dachten zunächst, das wäre eine Übung“, sagte eine Mitarbeiterin des benachbarten Pferdehofes am Freitag dem „Gemeinnützigen“. Als dann auch noch zwei Hubschrauber über dem Gelände kreisten, brachten die Hofangestellten die Pferde in die Ställe. Schnell habe dann die Runde gemacht, dass sich in dem See ein Mensch Suizid begangen haben könnte.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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