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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Auf einmal ist der Spuk vorbei

17.11.2017

Zetel Schnellen Schrittes eilen die Mitarbeiter der Schaustellerbetriebe über das Marktgelände, Bretter und Kabel unter dem Arm. An den Seiten stehen Lastwagen, überall Zugmaschinen mit laufenden Motoren, Anhänger werden vollgeladen, Kräne hieven bunte Fassaden auf die Auflieger.

Marktmeister ist heiser

Morgens um neun sind die großen Fahrgeschäfte schon komplett abgebaut, der „Turbo Force“ liegt zusammengefaltet auf einem Lastwagen, das Riesenrad steht wie ein rundes Skelett da, die Gondeln sind schon abgebaut.

Der Abbau geht beim Zeteler Markt schneller als der Aufbau: Alles wird aufgeladen, eingepackt und abtransportiert. Nur wenige Stunden, nachdem Zehntausende Marktbesucher noch bis in die Nacht gefeiert haben, räumen die Schausteller schon wieder auf, ganz plötzlich ist beim Zeteler Markt der Spuk vorbei.

Marktmeister Olaf Oetken ist am Donnerstag etwas heiser vom ganzen Reden, seit mehr als einer Woche spricht er ständig mit Schaustellern, Gästen, seinem Organisationsteam im Rathaus, er koordiniert, telefoniert, delegiert, von morgens bis spät in die Nacht. „Die Schausteller sind weitgehend zufrieden“, sagt Olaf Oetken. „Samstag war etwas weniger los wegen des Regens, Montag und Mittwoch war viel los.“

Besonders gut findet er, dass auch in diesem Jahr wieder viele Fahrgeschäfte und Betriebe für Familien dabei waren. „Es ist ganz wichtig, dass wir beim Zeteler Markt den Familiengedanken nicht verlieren. Natürlich haben am Mittwoch vor allem die Ausschank- und Essensbetriebe einen gewaltigen Umsatz. Aber auch das Geschäft der anderen Schausteller muss laufen. Denn sonst kommen sie irgendwann nicht mehr, und dann gibt es für Familien nicht mehr viel auf dem Markt“, sagt Olaf Oetken. Er dankt auch den Schaustellern, die spontan eingesprungen sind, weil andere abgesagt haben.

Videos vom Markt

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Auch das Deutsche Rote Kreuz ist zufrieden. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei war hervorragend“, sagt Carsten Drieling vom DRK. Das Deutsche Rote Kreuz hat in der Turnhalle der Integrierten Gesamtschule rund 40 Menschen behandelt, 20 wurden in Krankenhäuser gebracht. Das ist ein durchschnittlicher Wert für den Zeteler Markt.

Viel Polizei vor Ort

Die Polizei hat auf dem Zeteler Markt viel Präsenz gezeigt. Sehr viele Einsätze gab es nicht. Am Mittwoch wurden sechs Körperverletzungen, zwei Beleidigungen und eine Sachbeschädigung gemeldet. „Bei Festen dieser Größenordnung sind wir mit diesen Zahlen schon zufrieden“, so die Bilanz von Daniel Birkholz, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Varel.

Die anderen Veranstaltungstage verliefen noch ruhiger. Kleinere Reibereien zwischen den Besuchern konnten schon vor einer Eskalation entschärft werden. Über den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden mehr als 70 Polizeikräfte eingesetzt.

„Leider konnten offenbar nicht alle Besucher mit der Wirkung der alkoholischen Getränke umgehen, so dass es zu drei Widerstandshandlungen gegen die Polizei gekommen ist“, teilt die Polizei mit. Eine 30-jährige Besucherin aus Zetel, ein 20-Jähriger aus Wiefelstede und ein 20-Jähriger aus Wiesmoor widersetzten sich den Beamten. Die Polizeibeamten erteilten Platzverweise.

Sandra Binkenstein
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2506

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