Bockhorn - Gut gelaunt zusammensitzen, Getränke auf dem Tisch, Unterhaltung auf der Bühne und anschließend noch Tanz im Saal: Normalerweise würden um diese Zeit viele Gäste bei Elke Ohmstede-Arendsen im Hotel Hornbüssel in Bockhorn sitzen, um ein Theaterstück zu sehen. Die Theatergruppe Bockhorn würde zur Premiere einladen und wie jedes Jahr wären die Karten schnell ausverkauft. Die Bühne wäre hergerichtet, Kostüme und Requisiten beschafft, textsichere Spielerinnen und Spieler warteten auf ihre Auftritte und hätten tüchtig Lampenfieber. Doch nicht dieses Jahr.
„Das alles wäre jetzt um diese Zeit normal für uns“, sagt Hergen Brunken, „aber wie es in diesen Zeiten so ist, ist vieles nicht so, wie es normalerweise ist.“ Die Theatergruppe Bockhorn erinnert in der langen Zeit des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie daran, dass jetzt eigentlich Theaterzeit in Bockhorn wäre.
Die Mitglieder der Theatergruppe bedauern es sehr, den vielen treuen Zuschauern in diesem Jahr keine Vorstellungen bieten zu können. „Allerdings“, teilt die Spielergruppe übereinstimmend mit, „wir verlieren nicht unseren Humor, im Gegenteil, wir sind zuversichtlich, im nächsten Jahr wieder eine Premiere feiern zu können.“ Am zweiten Wochenende im Februar 2022 soll sich wieder im Hotel Hornbüssel der Vorhang öffnen, innerhalb von drei Wochen sollen sich bei vielen Aufführungen eines heiteren Stückes die Besucher erfreuen können – und, wie gewohnt, vorab bei leckeren Speisen und Getränken vorsorglich ihre Lachmuskeln stärken.
Allen treuen Zuschauern, Sponsoren, Helfern und dem Team vom Hotel Hornbüssel danken die Spielerinnen und Spieler für ihr Verständnis und für die „moralische Unterstützung“. „Toi, toi, toi – so heißt es vor jedem Auftritt“, sagt Hergen Brunken im Namen der Theatergruppe, „in Corona-Zeiten ist dieser Wunsch aber auf alle Lebenslagen zu übertragen. Wir wünschen trotz der schwierigen Situation vor allem Gesundheit – bleiben Sie negativ!“
