Bekhausen - Großer Jubel bei den Boßlerinnen aus Schweinebrück. Das Landesliga-Team wurde am Sonntag seiner Favoritenrolle im Endspiel des Landespokals gerecht und setzte sich gegen Spohle mit 3:0 durch. Für die wurfstarken Friesländerinnen war es bereits der vierte Titelgewinn in diesem Wettbewerb. Bei den Männern triumphierte unterdessen Kreuzmoor/Bekhausen mit 4:0 über Landesliga-Rivale Schweewarden.

Frauen: Spohle - Schweinebrück 0:3. In der Landesliga hatten die Schweinebrückerinnen beide Spiele überdeutlich mit 12:0 und 13:0 gewonnen. Im Pokalfinale hielt das Schlusslicht gegen die zweitplatzierten Friesländerinnen aber gut mit. Auf der Hintour lagen beide Mannschaften lange gleichauf, erst bei der Wende konnte sich Schweinebrück auf drei Schoet absetzen. „Dann lief es immer besser und wir haben nicht nachgelassen. Bis zur Autobahnbrücke konnten wir unseren Vorsprung sogar auf fünf Schoet ausbauen“, freute sich die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs über den Sieg.

Für die Spohlerinnen war der Finaleinzug bereits ein großer Erfolg. „Wir haben mit der Gummikugel gut mitgehalten und sind am Ende noch einmal ein bisschen herangekommen. Da war es allerdings schon zu spät“, sagte Spohles Tomke Pieper. Für die Ammerländerinnen war es nach 2014 die zweite Finalpleite gegen Schweinebrück.

Punktspielsaison endet am Sonntag

Nach dem Finale im Landespokal endet für die Boßeler an diesem Wochenende auch die Punktspielsaison.

Interessant wird es vor allem in der Landesliga der Frauen. Am 14. Spieltag sind die Meister- und Abstiegsfrage noch offen. Halsbek und Schweinebrück kämpfen im Fernduell um den Titel. Im Abstiegskampf sind noch mehrere Teams gefährdet.

Für Schweinebrück warfen: Astrid Hinrichs, Leentje Eggers, Mareike Runge, Marieke Künken, Christine Janssen und Chantal Bohlen.

Männer: Kreuzmoor/Bekhausen - Schweewarden 4:0. Auch bei den Männern trafen im Finale zwei Landesligisten aufeinander. Den Unterschied machten am Sonntag die Wurfleistungen mit der Holzkugel. Bereits zur Wende hatte sich die Holzgruppe der Gastgeber einen großen Vorsprung erspielt. Am Ende gewannen die Holzkugel-Werfer aus Kreuzmoor mit vier Schoet.

„Mit der Holzgruppe haben wir nicht die erhoffte Leistung gebracht“, bedauerte Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese. Besser machte es die Gummigruppe der Wesermärschler, die immerhin einen kleinen Vorsprung von 17 Metern ins Ziel brachte.


Kreuzmoors Mannschaftskapitän Matthias Gerken war zufrieden: „Insgesamt war es ein starker Wettkampf von beiden Seiten. Wir haben nicht nachgelassen.“