Braunlage/Sande - Nach der Schlusssirene des ersten Finalspiels in den Playoffs der Eishockey-Regionalliga Nord zwischen den Harzer Falken und dem ECW Sande (5:1) standen Spieler und Verantwortliche beider Mannschaften Rede und Antwort.

„Wir haben uns ein bisschen schwer getan, ins Spiel zu kommen – was durchaus verständlich ist, bei dem was wir in den letzten Wochen an Ausfällen mitmachen mussten“, erläuterte ECW-Topscorer Marian Dejdar: „Wir mussten dann relativ schnell einem Rückstand hinterherlaufen, auch wenn wir danach etwas besser reingekommen sind. Die Harzer sind eine sehr laufstarke Mannschaft, und je länger das Spiel dauerte, desto mehr hat sich das auch herausgestellt.“

Mit Blick auf das nur 48 Stunden später in Sande angesetzte zweite Duell zwischen den beiden besten Teams der Nordstaffel sagte der Ex-Profi der Fischtown Pinguins Bremerhaven: „Es wird jetzt natürlich nicht leichter für uns. Aber wir werden unsere Kräfte noch mal sammeln und dann am Sonntagabend versuchen, vor heimischer Kulisse den Sieg zu holen, um möglichst noch einmal nach Braunlage zu fahren.“

Zwar bedeute der Modus „Best of three“ eine kurze Serie: „Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es das Schwerste ist, die Serie dann auch zuzumachen – noch dazu auf fremdem Eis. Das macht es sicherlich nicht leichter. Auch deshalb werden wir alles dafür geben, um die Finalserie auszugleichen.“

Derweil zeigte sich Falken-Trainer Jozef Potac zufrieden mit dem Auftaktspiel: „Wir hatten zunächst zwar auch ein paar Probleme, ins Spiel zu kommen. Wir hatten die Partie ab dem zweiten Drittel dann aber unter Kontrolle.“