Büppel - Ein verspäteter Beginn und ein erheblicher Mehraufwand für die Abnehmer in Folge der Corona-Pandemie kennzeichneten die Sportabzeichensaison 2020. Eine positive Bilanz zog trotz allem die Sportabzeichenreferentin des TuS Büppel, Heike Oltmanns. Mit großem Aufwand seien die Coronaregeln eingehalten worden: Anmeldetisch beim Eingang zum Sportplatz, Absperrbänder und Schilder, die dafür sorgten, dass die nötigen Abstände bei den einzelnen Disziplinen eingehalten wurden, und regelmäßiges Desinfizieren aller Sportgeräte.
Verzichten müssen die Freizeitsportler jedoch auf die sonst übliche Feierstunde im Büppeler Krug zum Abschluss der Sportabzeichensaison. Die Teilnehmer finden ihre Urkunden in den nächsten Tagen im Briefkasten vor.
In der 44. Sportabzeichensaison in der Vereinsgeschichte des TuS Büppel legten 186 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Prüfungen ab. Jüngster Teilnehmer war der fünfjährige Ben Fürstenberg. Er geht noch nicht zur Schule, hat aber schon die Anforderungen für Sechs- bis Siebenjährige erfüllt. Rekordteilnehmerin war Helga Speckels mit dem 55. Sportabzeichen. Die ältesten Teilnehmer mit über 80 waren Karl-Heinz Wenck (41 Mal mit Erfolg teilgenommen), Horst Leibenath (19) und Klaus-Peter Feige (27).
„Hoher Bewegungsdrang war bei Kindern und Jugendlichen zu spüren, denen zu Beginn der Saison der Vereinssport und der Schulsport gefehlt hat“, sagt Heike Oltmanns. Auch die Sportabzeichentage in der Grundschule mussten coronabedingt ausfallen und der Sportunterricht fand, wenn überhaupt möglich, nur in Kleingruppen statt. Heike Oltmanns freut sich, dass der Verein es dennoch vielen Schulkindern ermöglichen konnte, das Sportabzeichen abzulegen.
Auch in der Grundschule konnte keine Verleihungsveranstaltung stattfinden, die Schüler erhalten ihre Urkunden zusammen mit den Halbjahreszeugnissen.
