Büppel - Im Wilhelmshavener Nautimo ist der erste Einladungswettkampf seit Beginn der Pandemie durchgeführt worden. 17 Vereine hatten zum 46. internationalen Vergleichsschwimmfest des WSSV über 1000 Meldungen abgegeben – darunter auch der TuS Büppel, der mit 20 Teilnehmern am Start war.

„Leider waren für die aktuelle Lage viel zu viele Personen im Hallenbad“, bedauerten die Büppeler Verantwortlichen. Der TuS sei deshalb nur zu einem von insgesamt drei Wettkampfabschnitten vor Ort gewesen – und dann bei gutem Wetter möglichst draußen im Freien. Auch die lange Wettkampfdauer von 9 bis 19 Uhr und die sehr hohen Startgelder seien nicht werbewirksam für den Schwimmsport gewesen. Dennoch nutzten alle Vereine die Chance, ihre Schwimmer nach der langen Corona-Zwangspause mal wieder am Wettkampfbetrieb teilhaben zu lassen.

Das besondere Augenmerk beim TuS Büppel galt diesmal der neuformierten Trainingsgruppe der Jahrgänge 2011 bis 2014. Für die Talente um die neue Übungsleiterin Celina Jeratsch war es der erste Wettkampfstart überhaupt – und natürlich waren sie besonders aufgeregt.

„Das Ziel war, eine den jeweiligen Regeln entsprechende Ausführung der Technik zu zeigen und das Kennenlernen einer Wettkampfatmosphäre“, erläutert TuS-Trainer Thomas Möller: „Und die geschwommenen Zeiten waren wesentlich besser als erwartet – auch wenn noch keine vorderen Platzierungen vorzuweisen waren, da sehr leistungsstarke Vereine anwesend waren.“

Erste Wettkampferfahrungen sammelten aus Büppel die Youngster Magnus Siebmann (u.a. 1x Silber), Jan Althöfer, Klara Bendmann (beide 1x Bronze), Joko Bitterer, Laura Graf, Felix Groß, Anna Scheiding und Olga Starychonak.


Auch alle anderen TuS-Schwimmer konnten ihre Bestzeiten teilweise extrem verbessern. Podestplätze erkämpften sich dabei Renke Möller (2x Gold/1 B), Nicolas Jünger (1 G/1 S), Hanna Jünger (2 S), Jette Mahlow (1 S/1 B), Rieke Möller (1 S) sowie Niklas Groß, Martha Leffers, Sven Müller-Lopez und Maja Siebmann (alle 1 B). Zudem schlugen Leonie Neumann (u.a. 2x 5.), Jette Düe (5.) und Greta Haude (2x 6.) für den TuS an.

„Es zeigte sich im Nachhinein, dass die Entscheidung einer kurzen Teilnahme mit maximal drei Starts die richtige war“, bilanzierte Thomas Möller abschließend.