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NWZonline.de Region Friesland

Bunter Empfang mit Lerneffekt

07.02.2018

Mit seinen blauen Haaren passte Alexander Westerman farblich perfekt zur blauen Robe von Varels Mühlenprinzessin Maxi. Der Ratsherr, der sich für sozial schwache Bürger engagiert, war auch als Kandidat für die Aktion „Mensch des Jahres“ vorgeschlagen worden, will aber lieber weiterhin im Verborgenen wirken. Der Kommunalpolitiker und die Hoheit unterhielten sich prächtig. Die Mühlenprinzessin berichtete, dass sie von vielen Kunden an ihrer Supermarktkasse auf ihr Amt angesprochen wird. „Die Kunden freuen sich mit mir“, sagt sie. Da wird die Schlange an der Kasse schon mal etwas länger, wenn die Kunden genau wissen wollen, wie es denn so ist als Mühlenprinzessin.

Alexander Westerman nutzte auch die Gelegenheit, sich mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller über politische Themen auszutauschen. Hähnchenmastanlage und Umgehungsstraße waren die Themen, über die die beiden sprachen.

Die NWZ hat besonders interessiert, wie sie ihr Privatleben mit dem anstrengenden Mandat unter einen Hut kriegt. „Das Programm in den Sitzungswochen ist schon sehr dicht“, erzählte Siemtje Möller. Nach einer anstrengenden Sitzungswoche freue sie sich immer, wenn sie wieder mit dem Zug in Friesland ankomme. In der Regel wechseln sich Sitzungswochen in Berlin mit Arbeitswochen in ihrem Wahlbezirk ab. Und was sagen ihre beiden Kinder, dass ihre Mutter jede zweite Woche nicht zu Hause ist. „Der Große ist stolz auf mich und hat ein Bild für mich gemalt, das in meinem Büro in Berlin hängt“, verrät sie.

Eine Überraschung hatte Wolfgang Busch, Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Friesland, für NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann mitgebracht. Busch hatte Lars Reckermann kurz nach seinem Amtseintritt vor 18 Monaten eine Plattdeutsch-Stunde erteilt, so dass er mittlerweile in bestem Plattdeutsch „Een Beer un een Frikadel“ bestellen kann. Vor einigen Tagen hatte der Chefredakteur in der NWZ angekündigt, dass er jetzt mindestens jeden Monat einen neuen plattdeutschen Spruch lernen möchte. Das ließ sich Busch nicht zweimal sagen und hat ihm eine Liste zusammengestellt. Reckermann erwies sich als lernfähig und konnte auf Platt sagen, wie gut es ihm im Vareler Waisenhaus gefällt: „Is dat fien kommodig hier.“

Dafür, dass die Veranstaltung nicht nur kommodig, sondern auch gut abgesichert war, sorgten die Vareler Johanniter. Sie übernahmen den Sanitätsdienst und hatten die Lage im Blick, brauchten jedoch nicht tätig zu werden. Rainer Schmidt, Vareler Ortsbeauftragter der Johanniter, verriet, dass er sein Amt wegen eines Wohnortwechsels an Thomas Wolter abgibt.

Auch Vertreter vieler anderer Organisationen waren ins Waisenhaus gekommen, um sich auszutauschen oder sich in Varel vorzustellen. So war Amtsgerichtsdirektor Jörg Duvenhorst mit der neuen Geschäftsleiterin Sarah Leifeling zum Jahresempfang gekommen. Sie nutzten wie viele andere an Stehtischen im Waisenhaus die Gelegenheit zum Meinungsaustausch. So unterhielten sich Claudia Preuß, Leiterin des Waisenhauses, und Andreas Michalke, Leiter der Oberschule Varel, angeregt über ihre Schützlinge. Viel Lob für die „Vorzeigeeinrichtungen“ der beiden Pädagogen gab es von Frieslands Landrat Sven Ambrosy.

Gleich in zwei Funktionen war Emily Hartinger beim Jahresempfang präsent: Sie forderte in einem Video Varels Jugend auf, sich mit einem Video als Varels coolste Jugendgruppe zu bewerben. Zu gewinnen gibt es zweimal 1000 Euro. Infos zur Aktion gibt es unter NWZonline.de/gemeinnuetziger200. Die Besucher des Jahresempfangs erlebten sie zudem als Sängerin. Zusammen mit Daniel Heiß bildet sie das Duo „From Swinging Songbook“ und präsentierte Klassiker der Popmusik.

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