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NWZonline.de Region Friesland

Stürmischer Urlaub Im Jeverland: Camper kämpfen mit Wetterumschwung

20.08.2014

Jeverland Mit dem August geht bekanntlich der Sommer dahin. Zwar gab es in der ersten Ferienwoche Niedersachsens noch Sonne satt, doch dann schlich sich im Lauf der vergangenen Woche allmählich das Regenwetter ein. Leidtragende sind nun die Urlauber, die zahlreich ins Jeverland gekommen sind.

Auf dem Campingplatz Hooksiel steht das Wasser auf den Straßen. Starke Schauer in Kombination mit Windböen sind eine Zerreißprobe für Zelte und Wohnwagen. Die meisten Dauercamper sind längst ausgeflogen. Die, die noch da sind, rüsten sich zwischen den Regenpausen für die nächste Attacke und verstecken sich anschließend wieder im Trockenen. „Das Wetter ist eine Katastrophe“, schimpft ein Urlauber, während er im Regen über den Platz rennt.

„Bisher hatten wir eine gute Saison“, berichtet Sigrid Elsner vom Campingplatz in Hooksiel. Das warme Wetter lockte zahlreiche Camper an den Nordseeort. Schließlich liegt das Wasser ganz praktisch direkt nebenan.

Das dachten sich auch Nils Stock (18), Michael Eggert (17), Henning Victoria (17) und Richard Loyd (18) aus Osnabrück. Schon vor längerer Zeit hatten sie ihren Zeltplatz reserviert. Am Montag reisten sie nun an – trotz des schlechten Wetters. „Wir haben halt auf schönes Wetter gehofft“, berichten die vier, die eine Woche bleiben wollen. Sie sind zum ersten Mal in Hooksiel und in einem sind sie sich einig: „Schwimmen gehen wir trotzdem!“ Derzeit haben sie alle Urlaub oder Ferien und die wollen sie sich keinesfalls vermiesen lassen.

Eine Gelegenheit, ihre beiden Zelte aufzuschlagen hatten sie nach ihrer Ankunft im strömenden Regen jedoch nicht sofort, so mussten sie sich unterstellen und auf eine Regenpause warten.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch auf dem Campingplatz Heidmühle. Alle Zelte sind verriegelt – kaum einer traut sich hinaus. Anders Familie Holtz aus Oldenburg: Gemeinsam bauen Mutter Tanja, Vater Ronald, Tochter Ronja und Sohn Tobias das Vorzelt vom Wohnwagen ab und verstauen alles im Auto. „Wir reisen planmäßig ab“, erzählt Ronald Holtz. 18 Tage seien sie in Heidmühle gewesen. Überzeugt habe sie die heimatnahe Lage des Platzes, da sie mit ihrem alten Hund keine allzu langen Strecken mehr fahren wollten. Den Badesee direkt nebenan fanden vor allem die Kinder toll.

„Die Region bietet auch bei schlechtem Wetter genügend Möglichkeiten“, berichtet die Familie. So haben sie sich bei Regen den Zoo in Jaderberg angeschaut, waren einkaufen oder sind an die Nordsee gefahren. Zur Not hatte man im Wohnwagen genügend Platz um auf das Ende eines Schauers zu warten oder Spiele zu spielen.

Obwohl sie schon in Holland oder an der Ostsee gecampt haben, können sie sich vorstellen, noch einmal in das Jeverland zurückzukehren.

Schließlich sind sie überzeugte Camper, und Vater Ronald hat auch noch einen entscheidenden Tipp: „Campen macht Spaß, so lange das Wetter mitspielt.“

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