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Mehr als 150 Dauercamper beziehen ihre Stellplätze Saisonstart für Camper – „solange es nicht regnet“

Schon fast alle Fliesen verlegt (von links): Thomas „Peppi“ Klusen, Julia Stuwe, Marc Stuwe und Hund Patsch haben kein Problem mit dem Wind.

Schon fast alle Fliesen verlegt (von links): Thomas „Peppi“ Klusen, Julia Stuwe, Marc Stuwe und Hund Patsch haben kein Problem mit dem Wind.

Josepha Zastrow

Hooksiel/Wangerland - 3 Grad Celsius, dazu ein steifer Wind mit bis zu 53 km/h und trotzdem: Am Freitagmorgen standen die Wohnmobile Schlange vor dem Campingplatz in Hooksiel. „Normalerweise beginne ich um 7 Uhr mit der Arbeit, heute habe ich die ersten Camper um 6.15 Uhr drauf gelassen“, sagt der Platzleiter des Campingplatzes, Dieter Luikenga. Mittags haben über 150 Camper ihre strandnahen Stellplätze bezogen. Trotz des nordischen Wetters ist die Stimmung auf dem Platz ausgelassen.

Sie trotzen dem Wind

Katja Kornienko aus Oldendorf hat drei Pullover übereinander angezogen, „das Schlimmste ist der Wind“, sagt die junge Frau. Sie und ihr Partner Dennis Grotschlüschen fahren seit drei Jahren zusammen auf den Campingplatz. „Wir kommen gerne her, weil man seinen Hund mitnehmen kann“, sagt Grotlüschen. Ausgerechnet heute wollten sie ihr neues Vorzelt aufbauen, „vielleicht ist das zu gewagt für heute“, sagt Kornienko. Aber die Paletten wollen sie noch auslegen, dann gibt es zur Belohnung warmen Glühwein.

Noch viel vor haben die beiden Freunde Maik Schmees und Mike Jagts. Sie verbinden zwei Stellplätze miteinander. Seit fast 10 Jahren campen sie hier mit einer Gruppe von bis zu 20 Freundinnen und Freunden. „Wir haben sogar einmal Schützenfest zusammen gefeiert. Mit Live-Band und knapp 300 Litern Bier“, berichtet Schmees. Vom Wind lassen sich die beiden nicht stressen, auch wenn so ihr großes Zelt noch im Kofferraum bleibt: „Wenn die Arbeit liegen bleiben muss, trinken wir eben Bier“, sagt Schmees mit einem Augenzwinkern.

Thomas Klusen alias Peppi hingegen ist fast fertig mit der Fliesen-Arbeit, die er für sein befreundetes Ehepaar Stuwe verlegt. Nicht einmal Handschuhe trägt er bei 3 Grad Außentemperatur. „Die sind komplett warm“, sagt er. Er kennt Julia Stuwe schon fast ihr Leben lang. Die junge Jeveranerin fährt schon ihr ganzes Leben lang auf den Campingplatz Hooksiel. „Früher mit meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten, heute mit meinem Mann“.

Das Vater-Sohn-Gespann Carsten und Tobias Völker haben ihr Zelt, allem Wind zu Trotz, bereits aufgebaut und wärmen sich bei einer Tasse Kaffee. Sie freuen sich auf die Saison. Vater Carsten fährt schon seit 13 Jahren nach Hooksiel und schätzt die Ruhe am Meer.

Josepha Zastrow
Josepha Zastrow Thementeam Polizei/Justiz
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