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Deichräucherei in Friederikensiel geht in eine neue Saison Sie räuchern mit Buchenholz

Monika und Enno Bauer von der Deichräucherei Friederickensiel räuchern ihren Fisch noch nach traditioneller Art mit Buchenholz.

Monika und Enno Bauer von der Deichräucherei Friederickensiel räuchern ihren Fisch noch nach traditioneller Art mit Buchenholz.

Josepha Zastrow

Friederikensiel - „Wenn der Fisch im Ofen ist, dann bleibe ich drei Stunden hier“, sagt Enno Bauer. Der Wangerländer räuchert traditionell mit Buchenholz, darum muss er die Temperatur des Ofens im Blick haben. „Das darf nicht zu heiß oder zu kalt werden“, erklärt er. Seit elf Jahren räuchert er in seinem kleinen Ofen frischen Fisch: Forelle, Makrele, Lachs und Aal.

Zusammen mit seiner Frau Monika Bauer führt er die idyllisch gelegene Deichräucherei Friederikensiel, eine der letzten Räuchereien im Wangerland, die noch mit Buchenholz und Sägespänen räuchern.

Saisonstart und Jubiläum

Am 16. April feierten die Bauers nicht nur den Saisonstart des Lokals, sondern auch ihr elfjähriges Bestehen. „Wir haben allen Besuchern einen Sekt ausgegeben“, erzählt Monika Bauer. Jetzt freut sich das Ehepaar auf die anstehende Saison: „Vor allem wollen wir endlich wieder ohne Corona-Vorschriften öffnen – das ist wesentlich entspannter“, sagt Monika Bauer.

Begonnen haben die Bauers als kleiner Imbiss: „Enno hat nach Feierabend geräuchert und ich habe den Fisch verkauft.“ 2014 haben sie das Lokal um mehrere Sitzgelegenheiten erweitert. Im letzten Jahrzehnt haben die Bauers viel erlebt mit ihrer Deichräucherei. An ein Ereignis kann sich Monika Bauer noch besonders gut erinnern: „2016 hat das Fernsehteam von ARD-Buffet, die Räucherei besucht und mit uns geräuchert und gegessen.“

Traditionell geräuchert

Der Fisch für die Deichräucherei kommt frisch vom Großmarkt. „Der wird aufgetaut, dann lege ich ihn in eine Salzlake ein für drei Stunden“, erklärt Bauer das Prozedere. Anschließend kommt er in den Ofen. Im Regelfall räuchert er dreimal pro Woche – zur Hochsaison im Sommer wird der Ofen bis zu fünfmal pro Woche angeheizt. Für das Verfahren nutzt Enno Bauer seit fast 13 Jahren denselben Ofen, „den hat mein Schwiegervater gebaut“, sagt er. Vor allem bei Touristen gilt die Deichräucherei als Geheimtipp: „Fischbrötchen geht immer“, sagt Enno Bauer. „Und wenn Fisch über bleibt, den spenden wir an die Tafel in Hohenkirchen“, fügt Monika Bauer hinzu.

Josepha Zastrow
Josepha Zastrow Thementeam Polizei/Justiz
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