Sanderahm - Der Wind ist immer der Überraschungsfaktor, denn der Wind entscheidet über den Ausgang der Wette. Dreht sich die Mühle oder dreht sie sich nicht? Das ist nämlich an jedem Pfingstmontag die entscheidende Frage bei der Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld. Zwei Wettparteien gibt es, beide müssen kurz vor der offiziellen Fragestellung ihren Tipp abgeben. Und da immer der Herausforderer das erste Stimmrecht hat, ist damit auch schon fast klar, wer als Gewinner der Mühlenwette hervorgehen wird.

Am Deutschen Mühlentag, Pfingstmontag, 20. Mai, lädt der Heimatverein Gödens-Sande zur Mühlenwette an der Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld ein. Ab 11 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel statt, Pastorin Franziska Kempcke von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sande und Gemeindereferent Daniel Gauda von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Neuauwiewitt, zu der auch die Gemeinde in Neustadtgödens gehört, gestalten den Gottesdienst. Musikalische Unterstützung gibt’s vom Posaunenchor Gödens.

Im Anschluss dann die Mühlenwette: Die Patchworkfrauen aus Sande und Neustadtgödens, die im vergangenen Jahr die Wette gewonnen hatten und sogar eine ansehnliche Spende für das Mühlenensemble mitbrachten, treffen auf die Herausforderer vom Feuerwehrmuseum aus Jever. Dann stellt sich heraus, wer in diesem Jahr die bessere „Windnase“ hat.

Drum herum gibt’s natürlich ein kleines Programm mit Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Matjesbrötchen und ein bisschen Klönschnack.

Ein paar Meter weiter bei der Peldemühle in Sanderahm kann die Mühle besichtigt werden und bei geeignetem Wetter ist auch der Garten geöffnet, der zum Verweilen einlädt.