Wangerooge/Bockhorn - Am Anfang stand eine fixe Idee: Als Kerstin Pollmann, Teamerin für die DLRG-Nivea-Kindergartentage der DLRG-Ortsgruppe Bockhorn-Zetel hörte, dass die Kameradinnen und Kameraden der Ortsgruppe Wangerooge der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) keine Teamer für ihre Kindergartentagen haben, rief sie spontan ihre Kolleginnen sowohl der eigenen als auch befreundeter Ortsgruppen an und fragte, ob sie Lust hätten, nach Wangerooge zu reisen und dort einen Teamerlehrgang zu machen. Alle waren sofort begeistert.
Nun war es soweit und das Ausbilderteam aus Bockhorn-Zetel, Varel und Nordenham reiste nach Wangerooge, wo es von der Leiterin Ausbildung der Ortsgruppe Wangerooge, Maika Srajer, herzlich empfangen wurde. Das teilte die DLRG Bockhorn-Zetel in einer Pressemitteilung mit. Mittlerweile waren neben dem Teamerlehrgang auch noch vier Kindergartentage terminiert worden. Untergebracht waren die fünf Ausbilderinnen und ihr für die Fotodokumentation zuständiger männlicher Begleiter in der Jugendherberge im Westturm.
Auch die Großen müssen puzzeln.
Während Kerstin Pollmann und Ute Wilken den Lehrgang zur Ausbildung neuer Teamer anboten – neben den Teilnehmern der Ortgruppe Wangerooge waren auch drei Teilnehmer aus Bramsche dabei – veranstalteten Mareike Eden, Josie-Sandrine Janssen und Stefanie Hampel vier DLRG-Nivea-Kindergartentage mit 80 Mädchen und Jungen im Vorschulalter, um ihnen spielerisch beizubringen, worauf sie im und am Wasser sowie in der Sonne achten müssen. Dabei erlebten die Kleinen einen Tag als Rettungsschwimmer und lernten durch Rollenspiele richtiges Handeln in unterschiedlichen Situationen. Mit dabei war auch das Maskottchen der Aktion, Nobbi, eine Robbe, die mit den Kindern tanzte und spielte.
Am Ende des ereignisreichen Wochenendes, bei dem es zwischendurch sogar einen Flashmop mit dem Baderegellied auf der Kurpromenade gab, waren Ausbilder und Teilnehmer sehr zufrieden mit Ergebnis. Die neu ausgebildeten Teamer sind nun befähigt, selber Kindergartentage anzubieten – ihre Ausbilder konnten zufrieden den Heimweg ans Festland antreten.
