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DLRG Wangerland Mitgliederzuwachs bei den Lebensrettern

Henning Karasch
Die Geehrten mit dem Bezirksvorsitzenden Klaus Wendeling (ganz links).

Die Geehrten mit dem Bezirksvorsitzenden Klaus Wendeling (ganz links).

Henning Karasch

Hooksiel - Die Bedeutung des Meerwasser-Wellenbades in Hooksiel wurde auf der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Wangerland der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) einmal mehr betont. „Wir benötigen dringend im Wangerland ein Schwimmbad, in dem eine vernünftige Schwimmausbildung stattfinden kann – und zwar am besten vom Anfängerschwimmen bis hin zum Rettungsschwimmen“, forderte Vorsitzender Sven Hannemann. Bürgermeister Mario Szlezak nahm dies als Auftrag mit. Wie wichtig ein Schwimmbad zur Ausbildung ist, zeigt nicht nur die Zahl von 42 Ertrunkenen in Niedersachsen 2022. Auch die Warteliste für Schwimmkurse ist lang.

Jugend in Pflicht

Wie gut das Angebot, schwimmen zu lernen, angenommen wird, zeigt ein Blick in die Statistik: Es wurden 33 mal Seepferdchen-Schwimmabzeichen, 53 mal das Jugendschwimmabzeichen Bronze, 34 mal Silber, 22 mal Gold, einmal Juniorretter, dreimal Rettungsschwimmabzeichen Bronze sowie viermal Schnorcheltauchabzeichen abgenommen. Insgesamt verrichteten somit 18 Ausbilder und Ausbildungshelfer 1434 Stunden ihren Dienst.

Sonstiges

Mitgliedschaft in der DLRG 25 Jahre: Andreas Cordes, Maike Effenberger; 50 Jahre: Reinhold Harms, Theodor Söbbeke, Werner Isler, Silke Denker; 65 Jahre: Ralf Knebel.

Verdienstabzeichen Bronze: Bettina Schriever, Sonja Höpken; Silber: Sven Hannemann, Heino Harms; Gold: Karsten Mewes, Thorsten Knebel, Arne Schmöckel.

Bootsführerschein Aliena Bender

Auch die jugendlichen Rettungsschwimmer werden immer mehr in die Pflicht genommen. So fuhren die 13 Teilnehmer des Jugend-Einsatz-Teams (JET) – wenn sie schon in der Ausbildung zum Rettungsschwimmer Bronze waren – im Sommer Bootsdienste mit. Sieben JET-Jugendliche durften zwei Tage im August die Strandwache Hooksiel unterstützen. Nach 73 Austritten und 86 Beitritten gehören der DLRG Wangerland aktuell 297 Kinder und Jugendliche sowie 293 Erwachsene und zwei Vereine an – insgesamt 13 Mitglieder mehr als 2021.

Boot zeigt Risse

Schlechte Nachrichten gab es dagegen für das DLRG-Boot „Willi Rosenboom“. Dieses zeigt Risse und muss ersetzt werden. Ob, wie von Schatzmeisterin Sandra Kaufeld angedacht, eine zweckgebundene Rücklage für ein Vereinsheim für die Bootsbeschaffung aufgelöst werden kann, stellte Klaus Wendeling, Vorsitzender des DLRG-Bezirks Oldenburg-Nord, infrage. Für die Wachsaison 2023 werden aber trotzdem die Boote „Willi Rosenboom“ und „Wangerland 1“ zur Verfügung stehen, stellte Leiter Einsatz Thorsten Knebel klar. Auf beiden Rettungsbooten wurden in der Wachsaison 2022 179 Wachstunden geleistet.

Kein Osterfeuer

Viel geleistet hat auch die Wasserrettungsgruppe: Der Truppführer der Katastrophenschutzgruppe Janek Behrens gab die Gesamtstundenzahl von 953 Stunden für die Wasserrettungsgruppe bekannt, die nach vier Zugängen nun 21 Mitglieder zählt. Dabei gab es 27 Übungsdienste – zwei mehr als 2021. Es wurden 256 Stunden Ausbildung geleistet. Die Einsätze Katastrophenschutz-Rettungsdienst belaufen sich auf 40 Stunden.

Sven Hannemann berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, die 2022 dank der Corona-Lockerungen wieder stattfanden. Größtes Ereignis war dabei das 50-jährige Bestehen der DLRG-Ortsgruppe, das mit einem Schwimmbadfest und einer von Marina Schmöckel geplanten Feier 2023 nachgeholt wurde. Eine Veranstaltung, die es aber auch 2023 nicht gegen wird, ist das Osterfeuer.

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