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Ein Chor verstummt

08.12.2010

Eine richtig große Runde aus dem Eiche-Chor Sande traf sich jetzt zum Jahresabschluss zu einem gemütlichen Adventsessen im Landhaus Tapken. Dabei wurden auch die langjährigen Mitglieder geehrt. Hans-Georg Helmerichs, Annegret Heeren, Karola Bruns, Annelore Scharenberg und Taline Steinbrich singen hier seit 40 Jahren, Erich Rinas, der oft auch als Chorleiter einsprang, gehört sogar schon seit 50 Jahren zu den Sängern. Allerdings hat der Eiche-Chor, der im vergangenen Jahr sein 100. Jubiläum feierte, keine Zukunft. Mit unterschiedlichen Methoden hatte man sich viele Jahre lang vergeblich um Nachwuchs bemüht. Es fehlen in allen Stimmlagen junge, kräftige Stimmen, die aber nicht zu gewinnen waren. Jetzt will sich der Chor auflösen.

 Ehrungen langjähriger Mitglieder standen auch beim SPD-Ortsverein Schortens wieder an: In gemütlicher Runde mit Kaffee und Christstollen ließ die SPD in der voll besetzten Mühlenscheune Accum das Jahr ausklingen. Zusammen mit der AG 60 plus begrüßten Renate Mögling und SPD-Vorsitzender Manfred Buß die Gäste. Vor dem gemütlichen Teil wurde es erst noch politisch. In ihrem Grußwort ging Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer auf die Gesundheitsreform der Bundesregierung ein. „Weil Willi Brandt damals Bundeskanzler war.“ – Das war für die meisten der Mitglieder, die für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden, der Grund, weshalb sie damals in die SPD eingetreten sind. Geehrt wurden: Kirsten Kaderhandt (10 Jahre), Frank Kwidor (25 Jahre) und für 40 Jahre Horst Anthek, Gerhard Bartling, Stefan Bartzsch, Norbert Hafner, Helga Mennen, Gerd Grünebast und Gerd Husmann. 

Das Jahr vorzeitig beendet hat nun auch die „Tu-was“-Gruppe aus dem Bürgerverein Sillenstede. In zahlreichen Einsätzen wurde in den vergangenen Monaten wieder viel für die Verschönerung Sillenstedes und der Umgebung getan. Letzter Einsatz in diesem Jahr war ein Treffen in der Gaststätte „Kiebitznüst“. Dorthin hatte Bürgermeister Gerhard Böhling für die Stadt Schortens zu einem Dankeschön-Frühstück eingeladen. Böhling dankte für die vielen Stunden Einsatz. Dabei seien manche Arbeiten erledigt worden, die in den Aufgabenbereich der Stadt gefallen wären. Diese könne aber die Leistungen schon aus finanziellen Gründen nicht in diesem Umfang erbringen. Die Aktiven der „Tu-was“-Gruppe arbeiteten dagegen völlig ehrenamtlich und haben zudem Freude am gemeinsamen Tun. Das könne nicht mit „einem warmen Händedruck“ abgegolten werden, meint der Bürgermeister. Beim Denkeschön-Frühstück gab es bereits einen Ausblick auf 2011, denn die Gruppe will auch im neuen Jahr wieder anpacken. Sie freut sich dabei über Unterstützung aus dem Ort. Mehrere Unternehmer seien stets bereit, der Gruppe mit technischem Gerät oder einem Fahrzeug auszuhelfen. Sorgen macht der Kasse des Bürgervereins inzwischen das Kleinmaterial. Für Farben und Lacke, Nägel und Schrauben und ähnliche Dingen fallen erhebliche Kosten an. Daher wären der Gruppe noch Helfer und Sponsoren willkommen.

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