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NWZonline.de Region Friesland

Ein Jahr lang gemalt

27.06.2017

Ein Jahr lang arbeitete eine Gruppe der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) an ihrem Kunstwerk. Unter der Leitung von Künstler Ziya Karakurt bemalten Frank Dräger, Markus Feldten und Tobias Quathamer eine lange Wand, die sich hinter der Einrichtung an der Langen Straße befindet.

„Die Wand war nicht schön. Jetzt ist das schon ein ganz anderer Anblick und die Bewohner konnten sich kreativ einbringen“, sagte Betreuer Jörg Lammers. Die drei Hobbykünstler wohnen in den betreuten Wohngruppen der Einrichtung. Für sie war das Malen eine Herausforderung. „Beim Malen habe ich komplett abgeschaltet“, sagte Bewohner Tobias Quathamer. Die bunt bemalte Wand ist ihr ganz eigenes Kunstwerk, auf dem sie sich verewigt haben. „Wir haben Fortschritte gemacht, das war ein schönes Gefühl“, sagte Bewohner Markus Feldten. „Jeder hat etwas anderes, eigenes gemalt. Ich hab’ ihnen lediglich Rückhalt gegeben“, erzählte Maler Ziya Karakurt. Die Wohngruppen der GPS sollen Menschen mit geistigen Behinderung dabei helfen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Das neu entstandene bunte Kunstwerk können sie ihr Eigen nennen.

Personelle Veränderung gibt es im Vorstand der Raiffeisen-Volksbank. Zum 1. Juli wechselt das für die Marktfolge zuständige Vorstandsmitglied Michael Berndt aus Zetel in die passive Phase der Altersteilzeit. Er begann seine berufliche Laufbahn 1977 mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann in Wilhelmshaven. Nach einem Wechsel zur ehemaligen Raiffeisenbank Jaderberg und dem erfolgreichen Abschluss zum diplomierten Bankbetriebswirt übernahm er dort 1983 das Amt eines Vorstandsmitgliedes, das er bis zur Verschmelzung mit der Raiffeisen-Volksbank Varel-Zetel 1998 inne hatte. Im neuen Institut war Michael Berndt zunächst als Prokurist für den Filialbereich und seit 2011 als Vorstandsmitglied für den Innenbetrieb der Bank verantwortlich. Als Nachfolger titt Peter Jongmans aus Neuenburg am 1. Juli an. Der Diplom-Ökonom hat in den vergangenen Jahren als Prokurist der Bank die Abteilung Marktfolge-Kredit geleitet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dieter Wemken, und des Vorstandes, Ralph Zollenkopf, hießen Peter Jongmans in seiner neuen Funktion willkommen.

Mit einem Festprogramm feierte der Nepal-Hilfeverein „Ketaaketi“ am Sonntag das zehnjährige Bestehen der Organisation. Dazu konnte Ortsgruppenvorsitzender Heiko Schnittger viele Gäste im Gemeinderaum der Schlosskirche begrüßen. Der vor zehn Jahren in Varel gegründete und heute bundesweit aktive Verein hilft vor allem Kindern und deren Familien. Damals war Anneli-Sofia Räcker mit einer Reisegruppe in Nepal und lernte dabei den Diplom-Ökonomen Rajesh Regmi kennen, der in Kathmandu zwei Schulinitiativen ins Leben gerufen hatte. Von dem Projekt fasziniert, fasste sie den Entschluss, Schulen für die ärmsten Kinder in Nepal zu unterstützen und rief Ketaaketi ins Leben. „Ketaaketi“ bedeutet auf Nepalesisch „Kinder“. Für Ketaaketi bedeuteten Bildung und Schule Wege aus der Armut, in Nepal gibt es keine Schulpflicht. Dabei setzt der Verein auf Integration. Die Spendengelder kommen direkt den ausgesuchten Schulprojekten zugute, wobei die Menschen selbst über die Verteilung der Mittel bestimmen. Väter und Mütter sollen nach ihren Möglichkeiten die Schulgemeinschaft unterstützen und handwerkliche Hilfe sowie Unterrichtsbegleitung ermöglichen. Dadurch sollen laut Anneli-Sofia Räcker Familien motiviert werden, ein selbstbestimmtes Leben anzustreben. Ketaaketi gibt nichts vor, die Menschen sollen selbst entscheiden. „Mit 20 Kindern fingen wir an, heute unterstützen wir 10 000 Schulplätze in ganz Nepal“, freut sich die Vereinsvorsitzende über den Erfolg der Initiative. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner würdigte die Leistungen des Vereins, den auch viele Vareler unterstützen. Ratsherr Alexander Westermann sagte, dass „unser Wohlstand die Armut der Anderen“ sei: „Wir müssen uns darauf besinnen, worum es beim Mensch-Sein geht.“ Während der Veranstaltung wurden rund 90 Fotografien von Adelheid Demmer, Heidrun Heinze und Elsbeth Lohmann zugunsten der Nepal-Hilfe versteigert.

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