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Aktualisiert vor 16 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland

Biotop: Ein neuer Platz an der Sonne

16.02.2017

Bösselhausen Das Biotop steht im griechischen für das Leben, denn es stellt die kleinste Einheit der Biosphäre, also einen mit Leben gefüllten Raum, dar. Solch einen Raum schuf nun der Angelverein Jever e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Friesland, der Umweltbehörde, der Stadt Schortens und nicht zuletzt dank einer großzügigen Spende der Bingo-Umweltstiftung in Höhe von 13 000 Euro. Der Angelverein selbst hat mit einer Summe von 3 000 Euro und etwa einhundert Arbeitsstunden das Vorhaben maßgeblich umgesetzt.

100 Stunden Arbeit

Alfred de Vries, 1. Vorsitzender des Vereins, bedankte sich dafür bei all seinen Mitgliedern für die ehrenamtliche Mitarbeit. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Gert-Holger Mell brachte er am vergangenen Mittwochvormittag nun ein Schild vor dem 1000 Quadratmeter großem Biotop an: „Ich hoffe, dass das Biotop seinen Zweck erfüllen wird und den gefährdeten Amphibien sowie weiteren Lebewesen eine gute Grundlage für ihre Zukunft geben wird.“

Das hofften unterdessen auch die anderen Mitglieder und Vertreter des Landkreises, die bei der offiziellen Einweihung anwesend waren. Demnächst wollen sie dort See- und Grasfröschen ein Zuhause geben. Auch Moorfrösche sollten sich, so die Hoffnungen der Angler, bald dort einfinden. Bereits in diesem Sommer rechne man mit den ersten Bewohnern in dem einen Meter tiefen Gewässer, für das etwa 2000 Kubikmeter Erde ausgehoben wurde. Diese wurden wiederum verwendet, um auf der gegenüberliegenden Seite der sieben Hektar großen Angelkuhle einen Wall zu befestigen, unter dem sich bisher noch Kies befand.

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Bis es in dem neuen Wasserlebensraum erst richtig losgehen kann bedarf es vor allem an viel Sonne. Damit die auch ungehindert auf die neue Wasserfläche scheinen kann, wurden sogar Bäume am Rand des Biotops gefällt. „Nur mit genügend Wärme können Lebewesen dort laichen“, erklärt de Vries.

Vor der neu entstanden Wasserfläche soll demnächst wieder eine Wiese entstehen, die dem idyllischen Ausblick am Fuße der Wasserkuhle den richtigen Rahmen gibt.

Für Alfred de Vries wird das Biotop seine vorerst letzte Amtshandlung als Vorsitzender des Jeveraner Angelvereins bleiben. Am kommenden Sonntag tritt er von seinem Amt auf der Jahreshauptversammlung zurück. Viele Jahre lang hat er nun erfolgreich die Geschicke der Anglerfreunde geleitet. Neu übernehmen soll die Rute dann nicht sein bisheriger Stellvertreter, sondern das langjährige Mitglied Manfred Lehmann, der bereits seit 24 Jahren im Verein fischt. Die Vorstandsarbeit ist ihm auf keinen Fall unbekannt – er selbst war 25 Jahre als Geschäftsführer der niederdeutschen Bühne in Jever bis zu deren Schließung vor vier Jahren tätig.

Neuer Vorsitzender

Bereits in den letzten acht Monaten hat Lehmann gemeinsam mit den beiden bisherigen Vorsitzenden die Geschicke kennengelernt, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. „Natürlich muss ich erst auf der Versammlung gewählt werden“, scheut sich der designierte Vorsitzende vor zu hohen Erwartungen. Doch beim Blick in die Zukunft fallen ihm schon einige Projekte ein, die den etwa 1200 Mitglieder starken Verein noch größer machen sollen.

Mit dem neuen Biotop schufen die Mitglieder jedenfalls schon einmal eine gute Grundlage dafür, dass sich Fische und Amphibien gemeinsam mit Insekten und sonstigen Bewohnern zwischen Wald, Luft und Wasser künftig in eine Symbiose miteinander begeben und so das Angeln an der Kuhle in Bösselhausen zu einem spannenden Erlebnis in schöner Natur macht – wenn spätestens ab Mai zum sogenannten „Anangeln“ die Köder wieder in das Wasser geworden werden. Vorher müssen die Fische dafür aber erst einmal ausgesetzt werden.


Mehr Infos unter   www.angelverein-jever.de 

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