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NWZonline.de Region Friesland

Einsatz auf allen Ebenen

04.12.2007

Über Jahrzehnte hat er sich für die Kirchengemeinde und das Gemeinwesen eingesetzt: Dr. Günter Bunje, der jetzt aus seinen kirchlichen Ämtern verabschiedet wurde. Nach einem Gottesdienst am Morgen, den Pastor Andreas Kahnt hielt, gab es im Anschluss einen Empfang im Gemeindehaus. Von 1977 bis 2005 hatte Bunje dem Kirchenrat der evangelischen-lutherischen Kirchengemeinde angehört. Von 1997 bis 2005 war er auch Vorsitzender des Gremiums, seither Stellvertreter. Während der Zeit des Vorsitzes im Kirchenrat hatte Bunje auch das Lektorat inne.

Bunje ist mittlerweile 75 Jahre alt. Er wurde 1932 in Zetel geboren, besuchte zunächst die Volksschule, dann bis 1945 die Napola in Haselünne (die so genannte nationalpolitische Erziehungsanstalt). Nach dem Kriege wechselte Bunje ans Gymnasium in Varel, wo er 1952 das Abitur bestand – übrigens zusammen mit dem 2005 verstorbenen Schriftsteller Edmund Wilkens aus Varel. Bunje studierte zunächst in Marburg, dann in Graz und schließlich in Kiel, wo er 1958 sein Examen bestand und seine Doktorarbeit vorlegte (über die Bangsche Krankheit, eine hochinfektiöse Krankheit, deren Erreger eigentlich bei Tierkrankheiten auftaucht). Bunje wechselte dann zur Medizinischen Klinik nach Sanderbusch in die Chirurgie dann nach Karlsruhe, wo er sich auf Geburtshilfe und Gynäkologie spezialisierte. Seine zweite Facharztausbildung erfolgte dann in Sanderbusch für Innere Medizin, wo er auch Oberarzt der Inneren Abteilung war (bis 1967). 1967 ließ er

sich als allgemeinpraktizierender Arzt in Zetel nieder. Auch nach Aufgabe der Praxis 1994 war er noch viele Jahre für die kassenärztliche Vereinigung als beratender Arzt und Prüfarzt tätig.

In zwei weiteren Ehrenämtern kennt man Dr. Bunje: Zum einen war er seit 1968 im Aufsichtsrat der Volksbank Zetel, von 1992 bis 1994 auch erster Vorsitzender im Vorstand. Bunje hatte während seiner Studienzeit in den Semesterferien in der Volksbank gearbeitet. Der Ehe mit seiner Frau Ulla entstammen drei Kinder, die zwar akademisch ausgebildet wurden, aber keine medizinische Karriere anstrebten. Bunje gehörte auch über Jahrzehnte dem Gemeinderat für die CDU an.

Seit 40 Jahren zählt Rita Weber zum engagierten Verkaufspersonal der Firma Hermann Wölbern Damenbekleidung, Inhaberin heute Kerstin Dieckmann, in Bockhorn, Lange Straße 11. 1967 war sie mit ihrer Familie nach Bockhorn gezogen, am 1. Dezember des Jahres war Rita Weber ins Wölbern-Team aufgenommen worden. Seniorchef Hermann Wölbern und Kerstin Dieckmann betonten beide, dass Rita Weber immer zum hervorragenden Arbeitsklima im Geschäft beigetragen habe.

Unter den 40 besten Beiträgen zur Bewerbung des diesjährigen Jugendmedienworkshops des Deutschen Bundestages befand sich auch der Beitrag zum Thema „Integration“ des Gymnasiasten Eike Hilko Ihmels aus Bockhorn. 40 Jugendliche aus ganz Deutschland waren nach Berlin eingeladen worden, um in einem Workshop hinter die Kulissen des Medienbetriebes der Hauptstadt zu schauen. Auf dem Programm standen unter anderem die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Bundestages, ein Gespräch mit dem früheren Leiter des RTL-Hauptstadtstudios, Gerhard Hoffmann, sowie ein Treffen mit einem hochrangigen Regierungsvertreter. Als Ergebnis des Workshops wurde eine eigene Zeitung erstellt.

Am Rand des Medienworkshop traf sich Eike Ihmels zu einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer. Bei Kaffee und Kuchen berichtete Hans-Werner Kammer u. a. über seine Arbeit als Abgeordneter. Schnell stellte sich heraus, dass beide sich für Fußball interessieren. Eike Ihmels spielt beim TuS Obenstrohe, während Hans-Werner Kammer beim FC Zetel aktiv war. Heute spielt Kammer gelegentlich in der Mannschaft der Bundestagsabgeordneten mit. Befragt nach seinen Plänen nach dem Abitur sagte Ihmels, dass er sich für Sportjournalismus interessiere. Hans-Werner Kammer: „Ich freue mich, dass sich junge Menschen wie Eike Ihmels so interessiert an aktuellen politischen Themen zeigen.“

Einen Dank an die Sponsoren des Freilichttheaters „Edo Wiemken“ haben Regisseur Thomas Willberger, Projektleiterin Gudrun Oeltjen-Hinrichs, Kulturkoordinator Iko Chmielewski und Hans Fabian als Vorsitzender des Trägervereins „Gaudium Frisia“ ausgesprochen. Dank der Unterstützung der Firmen Rova Hafenumschlag und Wilhelm Meyer (beide Varel) konnte das Theatergelände am Dangaster Deich vorbereitet werden. Weitere Sponsoren sind die Gertrud- und-Hellmut-Barthel-Stiftung, die EWE-Stiftung, die VR-Stiftung und die Oldenburgische Landschaft, die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham, Langer E-Technik und Wohnwelt von Harten aus Bockhorn. In Neuenburg trafen sich am Montag die Theaterverantwortlichen zu Vorbereitungen. Der Kartenverkauf für die Aufführungen vom 15. August

bis 6. September 2008 hat begonnen (Tel. 04451/968435). Aus Neuenburg selbst sind wieder eine Reihe von Spielern des Niederdeutschen Theaters beteiligt, auch fungiert das Vereinshaus als Casting- und Probenhaus. brw/hip

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