Sande - Das nächste anstrengende Doppelspiel-Wochenende haben die Jadehaie in der Nord-Staffel der Regionalliga vor der Brust. An diesem Freitagabend (20 Uhr) muss der ECW Sande zunächst bei den Weserstars Bremen in der Eissporthalle Paradice ran. Am Sonntagabend (19 Uhr) ist dann der Hamburger SV zu Gast im Haifischbecken an der Weserstraße in Sande.
„Unsere Jungs sind gut im Saft. Kräftemäßig wird es also keine Probleme geben“, ist sich Nick Hurbanek sicher, der die Sander gemeinsam mit Slawa Koubenski coacht: „Außerdem haben wir keine weite Anfahrt an die Weser und einen Tag Pause dazwischen – das passt schon.“
Etwas Sorgenfalten bereitet dem ECW-Trainerduo indes die personelle Situation am Freitagabend. Während Ivan Rohac (beruflich bedingt), Silvestrs Selickis (private Gründe), Marcel Struck (Schulterverletzung) und Neuzugang Yauhen Asmolski (Trainingsrückstand) definitiv ausfallen, hoffen andere Haie-Spieler, rechtzeitig von der Arbeit aus zur Mannschaft stoßen zu können.
In der Saisonvorbereitung hatten die Sander ein Testspiel gegen die Bremer um Spielertrainer Andrew McPherson klar mit 7:2 gewonnen. „Das muss aber aus den Köpfen raus“, fordert Hurbanek. „Die Weserstars haben eine gute Truppe und sich in der Saison bislang nicht schlecht verkauft“, ergänzt er. Auch mit Blick auf die 5:8-Niederlage der Hansestädter zuletzt vor 800 Zuschauern in der hitzigen Partie in Adendorf: „Fünf Tore auswärts gegen den AEC zu erzielen – das haben wir nicht mal zu Hause beim 2:3 gegen Adendorf geschafft.“
Mit Blick auf die körperbetonte Spielweise der Weserstars, die oft diverse Strafzeiten nach sich zieht, gelte es laut Hurbanek für die ECW-Spieler „kühlen Kopf zu bewahren“. Derweil stand im Abschlusstraining der Sander vor allem noch mal das Powerplay-Spiel im Fokus. Denn aus den Überzahlsituationen gegen Adendorf war zu wenig Ertrag erzielt worden – nur ein Treffer aus acht Powerplays.
Gegen den Hamburger SV haben die Jadehaie in dieser Saison schon einmal gespielt. Im umkämpften Auftaktspiel an der Elbe setzten sie sich – vor allem dank eines starken Maksims Cmutovs im ECW-Tor – mit 4:2 durch. Auch im Rückspiel am Sonntag an der Jade rechnet Hurbanek mit viel Gegenwehr und einem Gegner auf Augenhöhe: „Wir dürfen den HSV auf keinen Fall unterschätzen. Es könnte wieder eng werden und geht nur mit 100 Prozent!“
