Sande - Die Jadehaie bleiben auch im neuen Jahr in der Eishockey-Regionalliga Nord voll auf Playoff-Kurs. Am Samstagabend gewann der ECW Sande das Spitzenspiel gegen die Salzgitter Icefigthers souverän mit 6:2 (2:0, 2:2, 2:0). Dabei trugen sich sowohl Neuzugang Marian Dejdar als auch Tim Maier mit einem Doppelpack in die Torschützenliste ein.
„Die Jungs haben unsere Vorgaben gut umgesetzt“, lobte das Trainerduo Nick Hurbanek und Slava Koubenski: „Sie haben gut Dampf gemacht und sind für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft belohnt worden.“
Vor 633 Zuschauern im heimischen Haifischbecken war den Hausherren einen Blitzstart gelungen. Bereits nach 25 Sekunden netzte Artur Galwas zum 1:0 ein. In der 13. Minute erhöhte der zum Jahreswechsel zu den Sandern zurückgekehrte Ex-DEL-Profi Dejdar mit seinem ersten Saisontreffer auf 2:0.
ECW Sande - Salzgitter Icefighters 6:2 (2:0, 2:2, 2:0)
Tore 1:0 Galwas (1.), 2:0 Dejdar (13./Vorlage Balakuns, Barkovskis), 2:1 Cermak (23./Strakos, Löwing), 3:1 Dejdar (24./Piskunovs, Balakuns), 4:1 Barkovskis (29./Dejdar, Galwas), 4:2 Cermak (35./Siglreithmaier, Löwing), 5:2 Maier (58./Barkovskis, Tretjakovs), 6:2 Maier (59./Balakuns, Marmajs).
Strafminuten 6 Sande + 10 Piskunovs - 8 Salzgitter.
Zuschauer 633.
„Unser Ziel war es, den Gegner durch aggressives Forechecking früh zu stören und in der Verteidigung bei gegnerischen Angriffen die Mitte dichtzumachen, um die Gäste nach Außen abzudrängen“, verriet Hurbanek: „Das wurde teilweise sehr gut umgesetzt.“
Im zweiten Drittel verkürzte Icefighters-Topscorer Tomas Cermak zwar auf 2:1 (23.). Doch keine 50 Sekunden später stellte Dejdar mit seinem 3:1 nach Vorarbeit von Sergejs Piskunovs und Vladislavs Balakuns schon wieder den alten Abstand her (24.). Wiederum nur fünf Minuten später erhöhte Vladislavs Barkovskis sogar auf 4:1 (29.), ehe Salzgitters Cermak mit seinem zweiten Treffer des Abends noch einmal für Hoffnung bei den Gästen sorgte – 4:2 (35.).
Kurz vor Drittelende platzte ECW-Kapitän Piskunovs dann der Kragen, nachdem vom Unparteiischen diverse harte Aktionen der Icefighters gegen ihn und seine Mitspieler nicht geahndet worden waren. Wegen Meckerns bekam Piskunovs prompt eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt und musste lange in die Kühlbox (39.). Doch daraus konnten die Gäste, die unter der Woche aufgrund von Personalproblemen in Nicholas Kaňák noch einen tschechischen Verteidiger nachverpflichtet hatten, kein Kapital schlagen.
Im letzten Drittel ließ die Defensive der Jadehaie keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Vielmehr stellte Maier im Angriff in der Schlussphase mit zwei Toren binnen anderthalb Minuten (58., 59.) den 6:2-Endstand her.
„Alle drei Reihen inklusive Verteidiger haben ihre Sache gut gemacht“, bilanzierte Hurbanek abschließend. Zudem sie die Mannschaft klasse von den Haie-Fans unterstützt worden. „Es war das erste Heimspiel seit langer Zeit, und die Zuschauer haben die Jungs lautstark noch einmal zusätzlich gepusht“, freute sich der ECW-Coach stellvertretend für seine Truppe.
Bereits an diesem Sonntagabend geht es für den ECW Sande mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Um 19 Uhr bekommt es der Tabellendritte auf dem Wurmberg in Braunlage mit Tabellenführer Harzer Falken zu tun.
