Elsfleth/Obenstrohe - Umkämpftes Auftaktspiel in der Landesliga: Die Handballerinnen der SG Obenstrohe/Dangastermoor haben am Sonntag in der Elsflether Stadthalle in der ersten Partie nach dem Aufstieg eine knappe 24:26 (10:10)-Niederlage beim Elsflether TB hinnehmen müssen. Die Teams waren sich auf Augenhöhe begegnet.
Viel Nervosität
In der ersten Halbzeit prägten Nervosität und leichte Fehler das Spiel beider Mannschaften. Außerdem ließen sie den nötigen Zug zum Tor vermissen. Das Halbzeitergebnis (10:10) ging in Ordnung.
Nach dem Wechsel erwischte die SG Obenstrohe/Dangastermoor den besseren Start. Sie ging mit 13:10 in Führung. Anschließend war es die Elsfletherin Charlotte Sommer, die ihr Team mit ihren Toren im Spiel hielt.
In der 53. Spielminute führte die SG aber noch mit 21:18. Während einer Auszeit wählte der Elsflether Trainer Sascha Klostermann deshalb deutliche Worte: „Das kann man einfach nicht mehr schönreden“, sagte er.
Es schien, als hätten die Elsfletherinnen den Weckruf gebraucht. In der Schlussphase überzeugte vor allem eine Elsflether Spielerin, die zuvor zahlreiche Fahrkarten geworfen und schon um ihre Auswechslung gebeten hatte: Paula Molzahn. Sie fand ihr Wurfglück noch rechtzeitig wieder und führte Elsfleth zum Sieg.
Zu leichte Fehler
Obenstrohes Trainer Hanjörg Helms war mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Wir haben 55 Minuten das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Dann haben wir zu viele leichte Fehler gemacht.“ Klostermann stellte fest, dass sein Team nervös gespielt und viel verworfen habe. „Aber gut war, dass wir uns nie aufgegeben haben.“
