Jever - In den vergangenen Tagen ging es noch einmal hoch her und gewaltig zur Sache – „natürlich sind wir nicht ganz fertig geworden“, sagt Silke Meents. Eröffnung gefeiert wurde im Parkhotel Jever dennoch. Und dass irgendetwas nicht rechtzeitig fertig geworden ist, hat gar keiner der Gäste bemerkt. Denn schon beim Betreten der einstigen Daunschen Villa fällt auf, mit wie viel Blick für Details und Gespür fürs große Ganze da saniert und modernisiert wurde.
Parkhotel Jever
Melanie Hanz
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Melanie HanzSchon bei der Grundsteinlegung vor fast genau einem Jahr hatte sich gezeigt: Das Hotel-Projekt von Silke und Arno Meents ist besonders: zum einen, weil es sich bei der Villa an der Ecke Mühlenstraße/Mühlenweg um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt, das von einem denkmalgeschützten Park umgeben ist. Und zum anderen, weil in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz Architektin Jasmin Eilers nicht nur einen modernen Anbau hinter der Villa geplant hat, sondern auch, weil dabei das Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Baustoffen lag. Lehmputz für die Wände, viel Holz innen und außen und Klinker: „Regionalität und Natürlichkeit“ sind, worauf Silke Meents Wert legt.
Von einigen ihrer Ideen musste sie sich verabschieden – in einem Hotelbetrieb ist kaum umsetzbar, dass die Wäsche tatsächlich in der Sonne an der Leine trocknet. Dennoch: „Wir müssen bescheidener, bodenständiger, echter leben“, ist Silke Meents überzeugt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Hotelgäste auf Vier-Sterne-Komfort verzichten müssten. Arno Meents hat sich viele Gedanken gemacht und alles verbessert, was ihn selbst als Hotelgast schon immer gestört hat. Und so sind die Duscharmaturen so angeordnet, dass sich keiner vergreift, so gibt es Steckdosen im Zimmersafe und viele weitere ausgeklügelte Details. Dabei will er selbst gar keine Rolle spielen im Hotel seiner Frau - Kalfaktor nennt er sich...
Als „Leuchttürme der Branche“ lobte Carsten Neumann (Dehoga) Silke und Arno Meents, Bürgermeister Jan Edo Albers nannte das Hotel „ein echtes Schmuckstück“ und stv. Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs gratulierte zum „ganz Besonderen“, das die Meents’ geschaffen haben.
