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NWZonline.de Region Friesland

Erst Sport, dann Mord

28.02.2007

Viel Edelmetall fürs Revers hat der Heidmühler FC jetzt an all seine Mitglieder verteilt, die im vergangenen Jahr die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllt haben. 108 Sportler sowie zehn Familien fanden sich dazu im Schortenser Bürgerhaus ein und wurden von Sportabzeichen-Obmann Peter Hamann mit den Abzeichen und Urkunden geehrt. Für Peter Hamann war das wohl der letzte Einsatz als Obmann. Nach elf Jahren wolle er das Amt nun in jüngere Hände legen, sagt Peter Hamann. Und die hat er wohl auch schon gefunden: Nachfolger als Sportabzeichen-Obmann soll Meinhard Ahlfs werden. Als Sportabzeichen-Prüfer wolle Hamann dem Verein aber noch mindestens zehn weitere Jahre erhalten bleiben. 40 Jahre ist er bereits dabei „und die 50 will ich noch schaffen.“

Als echte Sportskanone erwies sich dabei Lea Burmeister, die mit sieben Jahren jüngste Sportabzeichen-Teilnehmerin. Der älteste Absolvent ist Walter Schröder mit 79 Jahren. Altersmäßig genau in der Mitte der beiden liegt Bürgermeister Gerhard Böhling – der aber hat kein Sportabzeichen. „Keine Zeit“, gestand der Verwaltungschef bei der Verleihungszeremonie für die anderen. Immerhin hat er seit kurzem aber einen kleinen Hund: „So komm’ ich wenigstens auch mal öfter an die frische Luft und habe etwas mehr Bewegung.“

Viel Bewegung hatten auch die Teilnehmer des ersten Österreichisch-Ostfriesischen Mordstreffens. Die Idee eines Kulturaustauschs zwischen Krimiautoren aus Norddeutschland und der Alpenrepublik entstand bei einem Treffen der Autorinnenvereinigung „Sisters in Crime“. Die Wienerin Sabina Naber, und ihre Villacher Kollegin Susanne Schubarsky folgten der Einladung ins platte Land, die von den Schreibtischtäterinnen Regine Kölpin (Neustadtgödens) und Christiane Franke (Wilhelmshaven) kam. Auf dem Plan stand allerhand „Recherchearbeit“ unter anderem im Marine-Museum und den scheinbar so idyllischen friesischen Dörfern. Denn hauptsächliches Gesprächsthema der Truppe, zu der im Laufe der Ermittlungen immer mehr „Komplizen“ stießen, waren natürlich Mord und Totschlag.

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