Feiern wie die Amerikaner: Die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Wilhelmshaven-Friesland hat im 40. Jahr ihres Bestehens das erfolgreiche Jugendaustauschjahr 2018 mit einem opulenten Thanksgiving-Dinner im jeverschen Schützenhof gekrönt: 89 Gäste konnte Präsidentin Imke Oltmanns begrüßen, davon 31 Jugendliche, die entweder bereits am Austauschprogramm teilgenommen haben oder 2019 auf die Reise in die Partnerstadt Norfolk/Virginia in den USA gehen wollen. Der große Saal im Schützenhof war festlich herausgeputzt für dieses Ereignis, das in den USA schon seit mehreren Jahrhunderten immer am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Thanksgiving ist für viele Amerikaner wichtiger als Weihnachten. Familien treffen sich, essen gemeinsam einen großen gefüllten Truthahn. Zwei jugendliche Teilnehmerinnen, Thalke Lauts und Caroline Menker, präsentierten Impressionen und Erlebnisse des Austauschs. „Die Arbeit der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft scheint gut anzukommen, besonders unser Jugendaustauschprogramm“, darauf weist der Jugendbeauftragte Axel Wiese hin: „Denn heute beim Thanksgiving Dinner konnten zahlreiche neue Familien mit ihren jugendlichen Kindern erstmals begrüßt werden.“ Ein Novum war ein Vortrag von Buchautor und Amerikakenner Hartmut Spieker aus Schortens.

Als der NFV seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit bot für kleines Geld dem Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Italien in Osnabrück beizuwohnen, fackelten die Teams der D- und B-Mädchen des FSV Jever nicht lange: „Das gibt den Mädels die seltene Gelegenheit ihre sportlichen Vorbilder hautnah zu erleben“, fieberte auch Guido Jaskulska dem Spiel entgegen. „Ein tolles Event. Wir sind ganz dicht an der Nationalmannschaft dran“, schwärmte Chiara Janssen, Spielerin bei den D-Mädchen, und jubelte zusammen mit den anderen Kibitzen im gut besetzten Stadion dem deutschen Frauen-Team begeistert zu. Auch die mitgereisten Familienangehörigen ließen sich von der Begeisterung im Stadion und der torreichen Begegnung (Deutschland gewann 5 : 2) anstecken .

Im kommenden Jahr wird Gudrun Gronewold, einst erste Auszubildende des Ev.-luth. Rentamts Jever, nach 43 Jahren im kirchlichen Dienst in den Ruhestand gehen. Aus diesem Grunde hatte sie alle Auszubildenden des Rentamts zu einem Treffen eingeladen. 13 der insgesamt 21 ehemaligen Auszubildenden kamen. „Wir hatten einen sehr schönen Tag und viel Spaß mit alten Fotos, dem Austausch von Erinnerungen und der Besichtigung unserer ehemaligen Ausbildungsstätte an der Mühlenstraße 67, jetzt Pflegedienst Hildebrand und zurzeit in der Renovierung nach einem Brand im vergangenen Jahr“, berichtet Gudrun Gronewold.

Schon zum zweiten Mal hat Bernd Seibert vom gleichnamigen Bauunternehmen der Freizeitsportgruppe AK 40 der SG Cleverns-Sandel neue Trikots gespendet. Stolz und dankbar präsentieren ein Teil der 20-köpfigen Gruppe das neue Outfit und sind damit gut gerüstet für die künftigen Freizeitturniere im Jeverland. Die SG Cleverns hat in diesem Jahr 35-jähriges Bestehen. Seitdem ist die AK 40 eine feste Größe im Vereinsleben.

Die Wind- und Wetterradler Jever haben den Niedersächsischen Landtag besucht: Eingeladen hatte sie Umweltminister Olaf Lies. Die Zeit bis zum Beginn des Besuchsprogramms wurde von den Besuchern zunächst für ein Mittagessen in der nahegelegenen Markthalle und für einen kleinen Stadtbummel genutzt. Nach der Begrüßung der Gruppe erfolgten eine kurze Einweisung in den Parlamentsbetrieb, wobei auch die aktuelle Sitzverteilung im Landtag zur Sprache kam. Von der Tribüne aus konnte die Gruppe dann die Plenarsitzung des Landtages verfolgen. Dass es in dieser Sitzung zufälligerweise auch um das Thema „Radwegebau“ und die Förderung des Radverkehrs im Allgemeinen ging, überraschte und erfreute viele der Radler. Den Höhepunkt bildete eine Diskussion mit Abgeordneten, bei der auch Minister Lies zugegen war. Bereitwillig gaben die Politiker in einer lebhaften Diskussion den Radlern Auskunft zu verschiedenen Themen. Einhellige Meinung war, dass eine solche Fahrt auf jeden Fall wiederholt werden müsse, dann die Teilnehmer/innen zeigten sich sehr zufrieden mit der Organisation und dem Verlauf der Fahrt.