Zetel/Neuenburg - Gleich zweimal musste die Freiwillige Feuerwehr Zetel am Wochenende ausrücken: Am Samstag brannte ein Unterstand am Zollweg in Neuenburg und am späten Sonntagabend der Dachstuhl eines Hauses an der Straße Am Wall in Zetel. Das Haus ist unbewohnbar.

Kurz vor Mitternacht hatten Knackgeräusche den Bewohner des Einfamilienhauses aufgeweckt. Beim Blick aus dem Fenster konnte der 61-Jährige eine Flammenentwicklung auf der Terrasse erkennen. Erste eigene Löschversuche schlugen fehl, so dass das Feuer auf das Wohnhaus überschlug und dort ein Vollbrand des Dachstuhles entstand. Die Feuerwehren Zetel, Neuenburg und Varel konnten das Feuer gegen 1.40 Uhr löschen. Im Einsatz war auch die Drehleiter der Vareler Wehr.

Zur besseren Einschätzung der Lage griff Einsatzleiter Denis Haesihus auf den Multicopter der Feuerwehr Zetel zurück. Er lieferte Bilder des Dachstuhles von oben direkt in den Einsatzleitwagen. Dadurch konnte die Ausbreitung des Feuers optimal eingeschätzt und zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die abschließenden Löscharbeiten erstreckten sich über mehrere Stunden.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an das Technische Hilfswerk übergeben, das die Objektsicherung übernahm. Während der Sicherungsmaßnahmen stellten die Kameraden des THW wieder eine leichte Rauchentwicklung fest und die Freiwillige Feuerwehr Zetel rückte noch einmal zu Nachlöscharbeiten aus. Dabei setzten die Kameraden der Feuerwehr Zetel Netzmittel ein, um weiteres Aufflammen auszuschließen.

Die Brandursache ist noch unbekannt, die Ermittlungen dauern an. Das Wohnhaus ist unbewohnbar, eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung. Den Schaden kann die Polizei noch nicht näher beziffern.

Auch am Samstag musste die Freiwillige Feuerwehr Zetel ebenso wie die Kameraden aus Neuenburg ausrücken zu einem Brand auf dem Gelände des Bürgervereins Ruttel-Ruttelerfeld-Spolsen am Zollweg. Aus unbekannten Gründen geriet gegen 16.20 Uhr ein hölzerner Unterstand in Brand und brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Traute Börjes-Meinardus
Traute Börjes-Meinardus Redaktion Varel