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NWZonline.de Region Friesland

Flotte Tänze und Musiker im Wettstreit

01.02.2016

Es war mir ein Anliegen, das wieder in Gang zu bringen“, sagte Rainer Rudkoffsky am Sonnabendabend. Und das ist dem Präsidenten des Rotary-Clubs Varel-Friesland und seinem Organisationsteam dann auch sichtlich gut gelungen. Nach über dreijähriger Pause gab es eine Neuauflage der legendären Jazznächte – allerdings mit einem geänderten Konzept und einem neuen Namen im Tivoli.

„Viele Jahre war die Jazznacht in Varel so etwas wie ein Neujahrsempfang“, sagte Rudkoffsky, „ein musikalischer Abend in lockerer Atmosphäre, viele gute Bekannte und Vareler treffen, vielleicht sogar ein wenig tanzen und dieses alles auch noch für einen guten Zweck“. Am Sonnabend lockte die „Rotary-Nacht“ 350 Gäste an. Als erstes fiel den Besuchern die geänderte Raumgestaltung auf. Im großen Saal gab es Stehtische und eine riesige Tanzfläche, für die Musiker gab es eine extra aufgebaute niedrige Bühne, dadurch waren sie „näher dran am Publikum“.

„Wir möchten Spaß haben und Gutes damit tun“, begrüßte der Rotary-Präsident die Gäste. Der Erlös der Veranstaltung kommt Kindern und Jugendlichen aus der Region zugute. Und Spaß hatten die Besucher mit dem geänderten Musikkonzept. Da die frühere Jazz- und Dixielandmusik auf nachlassendes Interesse gestoßen und immer weniger Publikum zu den Jazznächten gekommen war, lautete das Motto nun „Moderne Musik und Treffpunkt“.

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Neben den Auftritten der Bands „De Swingers“ und „Boogielicious“ gab es auch etwas ganz seltenes zu sehen. Helge von Oehsen hatte mit einer Gruppe seiner Tanzschule eine Charleston-Show einstudiert. Neben Tänzen aus den Anfangsjahren dieses Gesellschaftstanzes um 1925 wurden auch moderne Varianten, die gerade wieder in Mode kommen, gezeigt. 

Zum sechsten Mal hat der Musik- und Kulturverein „Musikultour“ am Sonnabend zu einem Band-Wettstreit nach Varel eingeladen. Für die Musiker aus der Region ging es um begehrte Preise, und sie gaben deshalb ihr Bestes. Dies freute die 200 Party-Gäste. Sie erlebten Bands in Hochform, die routiniert ihre Auftritte absolvierten. Als Neuerung wurden erstmals die Publikums- und Jurypreise nicht mehr erst nach den Auftritten aller Bands vergeben, sondern es traten in diesem Jahr immer zwei der sechs teilnehmenden Bands gegeneinander an. Dieser Wettbewerb nennt sich dann neudeutsch „Battle“.

Sieger wurde die Gruppe „Harte Zeit“, die sich gegen die Band „Voodoo Basement“ durchsetzte und einen Gutschein der Firma Thomann erhielt. „Richtwerk“ entschied das Duell gegen die Gruppe „Altlast“ mit dem Musiker Daniel Logemann vom Vareler Future-Pop/Techno-Projekt „Massive in Mensch“. Sie erhielt einen Gutschein von Bandstuff.de. Eine Studioaufnahme bei STF Records gewann „Call of Acheron“, die in ihrem Battle gegen „Siczone“ die Publikumsgunst erhielt.

Nach dem ersten Wettstreit gab es eine Pause, in der sich Björn Abken als Feuerspucker präsentierte und eine hitzige Show zeigte. Mit einem Gastauftritt in der zweiten Pause bereicherte der Vareler Liedermacher und Sänger Muck Kemmereit den Abend.

Die Auswahl der Musikgruppen wurde bereits im Oktober des vergangenen Jahres aus vielen Bewerbungen festgelegt, „da diese Bands dann für die entsprechende Promotion und das Einsammeln von Fans genügend Zeit haben“, erklärte Mitorganisator Jens Reimnitz. Auch von weiter weg hatten sich Interessenten gemeldet, doch der Vareler Verein „Musikultour“ möchte die hiesige Musikszene unterstützen, sagte Jens Reinmitz. „Die Bands kommen aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Damit können die Besucher der Veranstaltung eine große musikalische Vielfalt erwarten“, führte der Organisator weiter aus.

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