Zur Bundestagswahl am Sonntag, 22. September, wird der Förderverein der Astrid-Lindgren-Grundschule Neuenburg erstmals ein Wahlcafé eröffnen. Die Grundschule ist nämlich auch Wahllokal. Von 10 bis 16 Uhr werden Kaffee, selbst gebackene Kuchen und Torten sowie belegte Brötchen angeboten Auch dieser Erlös soll der Grundschule zugute kommen, wie die Vorsitzende Kerstin von Zabiensky, der 2. Vorsitzende Frank Bökhaus und Kassenwartin Maren Bredehorn jetzt berichteten. Kürzlich besuchte der Förderverein mit allen Grundschüler den Jaderpark. Der Förderverein hatte mit seinem Einsatz beim öffentlichen Grillabend an der Rauchkate in Neuenburg einen Gewinn von knapp 1100 Euro erzielt. Bereits Anfang des Jahres hatte der Förderverein in die schuleigene Bücherei investiert. Es wurden sowohl Einrichtungsgegenstände als auch neue Bücher angeschafft. Die Bücherei wird von den Grundschülern und von beiden Kindergärten in Neuenburg genutzt.

       

Im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik in Oldenburg haben mehrere Absolventen die Prüfung zum Betriebswirt des Handwerks bestanden. Dazu gehört auch Denis Haesihus aus Zetel.

    

Seit 25 Jahren ist Helmut Klemenz (58) als Betriebsleiter für die technischen Abläufe des Röben-Werkes in Schweinebrück verantwortlich. Zu diesem Jubiläum gratulierten Geschäftsführer Ralf Borrmann, Geschäftsführer Wilhelm-Renke Röben, Geschäftsführer Rolf Sander, Werksleiter Achim Strunk und Seniorchef Wilhelm Röben. Begonnen hatte Klemenz seine Karriere bei Röben mit einem Aushilfsjob. Als Student des Maschinenbaus bot sich ihm die Gelegenheit, in direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus in Zetel einen Ferienjob zu bekommen: Setzkontrolle im Röben-Werk. „Damals wurden die sogenannten „Pressklinker“ noch einzeln mit der Hand auf die Ofenwagen gesetzt. Ich wurde in eine Setzerkolonne gesteckt und los ging’s“, erinnert sich Klemenz. Nach Beendigung des Studiums und einigen Tausend gesetzter Klinkerplatten führte der berufliche Werdegang den Diplom-Maschinenbauer zunächst in internationale Unternehmen wie Miele und Volkswagen. „Aber ich wollte zurück in die Region, das war mir wichtig“, erklärt Klemenz. So wurde er 1988 als Stellvertreter des Werksleiters in „seinem“ Klinkerplattenwerk eingestellt. Das erkannte er jedoch kaum wieder: Im Frühjahr 1988 war der alte Tunnelofen gerade durch einen modernen „Schnellbrandofen“ ersetzt worden. „Als ich im Juli anfing herrschte hier immer noch ein Riesenchaos“, schmunzelt er. Die 2006 erfolgte Installation und Inbetriebnahme eines High-Tech-Rollenofens begleitete Klemenz von Anfang an. Heute werden dort 850 000 Quadratmeter hoch belastbares Feinsteinzeug für deutsche Supermärkte, amerikanische Autowerkstätten oder Tankstellen in Korea produziert: „Auch Röben ist längst ein internationales Unternehmen, aber Ferienjobs gibt es hier noch immer“, grinst Klemenz zufrieden.