Seit Einführung des Euro klimpern nicht mehr ganz so viele Fremdwährungs-Münzen in den Börsen heimkehrender Urlauber, doch immer noch bringen Reisende genug Hartgeld aus fremden Ländern mit, dass sich das Einsammeln lohnt. Das tut der Lions-Club Jever unter Federführung von Udo König seit mehr als 25 Jahren, und die Spendenbüchsen mit dem Logo der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger werden gut gefüttert. Der Präsident des Lions-Clubs, Jan Scherf, übergab Hans-Joachim Katenkamp von der DGzRS jetzt 3250 Euro, die durch Münzsammlung und eine Spende des holländischen Partnerclubs Emmen von 250 Euro zusammenkamen. Die Münzen werden bei einer englischen Firma gezählt und getauscht, und über die Jahre sind auf diese Weise mehr als 48 000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.
Noch bis Mittwoch sind am Mariengymnasium Jever 17 Mädchen und Jungen aus dem Liceo Scientifico Alessandro Antonelli in Novara (Italien) zu Gast. Gastgeber sind Schüler der Italienischkurse in den Jahrgängen 11 und 12. Die 17 Italiener lernen nicht nur den deutschen Schulalltag kennen, sondern unternehmen auch Tagesausflüge unter anderem nach Spiekeroog und Bremen, lernen einen Milchviehbetrieb kennen und unternehmen eine Boßeltour. Auch ein Empfang im Rathaus gehörte zum Programm, wo stellvertretender Bürgermeister Horst-Dieter Husemann den jungen Leuten einiges über Jever erzählte.
Das Schlossmuseum Jever wurde am Sonntag zur Schatzinsel: Rund 60 Geocacher aus der Region nahmen dort an einer Schatzsuche der anderen Art teil: Ausgestattet mit Laufzetteln galt es, 16 Punkte aufzuspüren, an denen es Hinweise auf den Cache gab. Dabei erfuhren die Schatzsucher eine Menge über die Geschichte des Schlosses und Jevers legendäre Herrscherin Fräulein Maria. Fräulein Maria (Karin Steiner) selbst nahm die Geocacher auf dem Schlosshof in Empfang. Der Cache war übrigens im Schlossturm versteckt – bei den 16 Lauf-Punkten waren Hinweise auf den Code des Zahlenschlosses zu bestimmen. Organisiert hatte die Schatzsuche Jörg Ratzmann aus Wilhelmshaven. Der gab den Suchern auch mit, dass Bilder abhängen nicht erlaubt sei.
