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NWZonline.de Region Friesland

Freude über Spenden und neue Trachten

14.12.2015

Über eine Spende in Höhe von 3000 Euro von der Regionalstiftung der Landessparkasse zu Oldenburg freuen sich die Tänzer der Volkstanzgruppe im Heimatverein Varel. Klaus Blum von der LzO und Bernd Pauluschke vom Stiftungsbeirat überreichten die Spende an Monika Metz (Leiterin der Volkstanzgruppe), Elke Eichhorst (Schwerpunkt Trachten) und Kai Hartwig (Tanzleiter) sowie Hans-Georg Buchtmann, Vorsitzender des Vareler Heimatvereins.

Mit dem Geld finanzieren die Tänzer ihre neuen Trachten. Elf Damentrachten und sieben Männertrachten wollen sie anschaffen. Die ersten drei Exemplare präsentierten die Tänzer bei der Spendenübergabe in der LzO-Filiale Varel. Schneiderin Marga Nößer aus Langendamm maßschneidert die historischen Trachten. „Es sind rekonstruierte Trachten aus den Jahren 1860 bis 1880“, sagte Elke Eichhorst, die drei Jahre lang intensiv für die Trachten recherchiert hatte.

Die Kleidung stehe für die Industrialisierung in Varel zur damaligen Zeit. Bislang hatten die Tänzer nur eine Arbeitskleidung, die sie seit 30 Jahren trugen. Die neuen Röcke wurden in einer Blaudruckerei Jever gefärbt, die Hauben ließ die Gruppe in Wahnbek besticken. Die Unterröcke sind mit Weißstickerei verziert. Diese Form der Kleider sei typisch für die Küstenregion, sagte Elke Eichhorst. Die Hosen der Männer sind schwarz und weisen eine Besonderheit auf: sie sind zweimal umwickelt. Zudem sind Keileinsätze eingearbeitet.

Hans-Georg Buchtmann freute sich über die Spende. Insgesamt 18 000 Euro würden die Kostüme kosten. Um alle Trachten schneidern lassen zu können, sei der Verein auf weitere Spenden angewiesen.

Nicht nur in Varel, sondern auch überregional tritt die Volkstanzgruppe Varel auf. Im kommenden Jahr wollen sie am Bundesvolkstanzfest in Berlin teilnehmen. Tänzerischer Nachwuchs ist jederzeit willkommen.

Nach 25 Jahren in der Aikido-Gruppe des TuS Büppel hat Heike Kickler ihrem Schüler Bernd Duttke den 1. Dan (Meistergrad) Aikido verliehen. Das bedeutet, dass er ab jetzt beim Aikido-Üben einen Hakama tragen darf. Dieser schwarze Hosenrock unterstreicht die eleganten runden Bewegungen des Aikido. Fortgeschrittene und Anfänger üben im TuS Büppel miteinander und lernen voneinander. Der Einstieg ist jederzeit möglich, Informationen unter Telefon 04451/7889 oder aikido-varel.de.

Ein Hallenfußball-Benefiz-Turnier fand am Sonnabend in der BBS-Sporthalle statt. 16 Freizeit-Mannschaften aus ganz Norddeutschland hatten zugunsten der Syrienhilfe von Payman Alcheikh ihr spielerisches Talent in der Halle gezeigt. In Zusammenarbeit mit dem von Paruar Bako aus Oldenburg initiierten Projekt „Unsere Brücke“ wird eine Brücke zwischen Menschen aus Deutschland und Europa, die Patenschaften für Flüchtlinge im Irak übernehmen können, geschaffen. Als Schiedsrichter begleitenden Saad Omar und Abdul Omar die Spieler auf dem Hallenparkett.

Neben den Begegnungen der Mannschaften sorgten Nura Zedin, Miskin Direk, Koma Azad und Malek Samo mit kurdischer Musik für Stimmung, sie verzichteten an diesem Tag auf ihre Gage. Im Eingangsbereich bot eine große Cafeteria Speis und Trank für jedermann. Der in Varel durch Eintritt, Startgebühr und Verzehr zusammengekommene Betrag soll für den Aufbau von Spielplätzen in Syrien genutzt werden.

Mit einer ungewöhnlichen Art des Spendensammeln machte der Nepal-Hilfeverein „Ketaaketi“ am Sonnabend auf sich aufmerksam. Am Stand des Vereins auf dem Adventsmarkt wurde über die Projekte zum Wiederaufbau nach einer Erdbebenkatastrophe in Nepal informiert und um Spenden gebeten. Das in Varel gesammelte Geld soll für die Wiederherstellung der beim Erdbeben zerstörten Trinkwasserversorgung in 17 Schulen verwendet werden. Für ihre Spende erhielten die Teilnehmer ein Teelichtglas sowie einen Gutschein für eine Bockwurst, einen Berliner oder eine Tüte Mutzenmandeln. „Wir versuchen die Welt als eine Familie zu sehen und sind verantwortungsvoll für alle Kinder in der Welt“, sprach die Vereinsvorsitzende Anneli-Sofia Räcker und lud alle zu einem Lichter-Zug durch die Innenstadt ein. Beim Krabbenring wurde ein Kerzenkreis gebildet. „Dies ist ein symbolisches Licht für die Kinder in Nepal“, erläuterte die Vorsitzende und begrüßte Musikerin Anamarie Joosten, die mit einem Euphonium weihnachtliche Musik blies und von den Umzugsteilnehmern stimmlich begleitet wurde.

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