Friesland - In der Boßel-Landesliga der Frauen gelang Schweinebrück ein denkbar knapper Sieg bei Verfolger Kreuzmoor-Bekhausen. Neuer Spitzenreiter in der Bezirksliga ist Torsholt.
Landesliga: Kreuzmoor-Bekhausen - Schweinebrück 1:2. Die Spitzenpartie verlief bis zum Schluss spannend. Die Gastgeberinnen lagen mit der Holzgruppe nach 52 Wurf mit einem Schoet vorn. Den Gesamterfolg aber holten die Friesländerinnen mit der Gummikugel (49/2) heraus. Zum Schluss gaben 17 Meter Vorsprung den Ausschlag für den doppelten Punktgewinn. „Weite Würfe und kleine Fehler auf beiden Seiten“, brachte es Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs auf den Punkt: „Mit der Gummi hatten wir schnell zwei Schoet herausgeholt, danach hielt Kreuzmoor gut dagegen.“ Mit der Holz ging es noch enger zu. Kurz vor dem Ziel lagen die Gastgeberinnen mit einem Schoet vorn, vergaben mit dem vorletzten Wurf aber die Chance auf das Remis.
Halsbek - Zetel-Osterende 14:0. Der Tabellenzweite fuhr einen Kantersieg ein. Die Holz holte zwei Schoet heraus, die Gummi sogar elf. „Wir haben einen guten Wettkampf mit einer tollen Truppe gezeigt“, freute sich die Halsbekerin Talea Hiljegerdes. Die Zetelerin Tanja Schmidt erklärte: „Die Strecke liegt uns leider nicht. Wir fanden einfach nicht in den Wettkampf, und bei den Halsbekerinnenn lief es wie am Schnürchen.“
Bezirksliga: Waddens - Schweinebrück II 5:0. Waddens ließ zu Hause nichts liegen. Dazu bei trug die Holz (3) und Gummi (2).
Roggenmoor-Klauhörn - Sandelermöns 14:0. Die Gastgeber langten mit der Holz (11) und der Gummi (2) zu. Sandelermöns bleibt Schlusslicht. „Passend zu Halloween verlief unser Wettkampf diesmal horrormäßig“, nahm die Mönserin Andrea Fitze die Klatsche mit Humor. Sie äußerte aber auch Kritik bezüglich des „großen Kuddelmuddels“ bei der Wende, als die Mönser Gummi noch mit einem Wurf führte: „Wir Frauen mussten 20 Minuten warten, bis wir weiterwerfen konnten, weil die auch Männermannschaften auf der Strecke aktiv waren. Nach der Unterbrechung war unsere Gummigruppe von der Rolle. Auch wenn unsere Leistung schlecht war, muss die Anzahl der Runden kritisiert werden.“
Bredehorn - Grünenkamp 3:5. Bis zum Schluss war alles möglich. Die Gäste überzeugten mit der Holz (5), die Bredehornerinnen mit der Gummi (3). Ihnen fehlten 89 Meter zum Remis. „Die von uns mit der Holz erkämpften Schoet wurden mehrmals egalisiert“, berichtete Grünenkamps Heike Kuhlmann: „Kurz vor der Wende hinter dem Stiener Krug war bei Bredehorn aber scheinbar die Luft raus. In der Gummi war es andersherum. Da ging uns die Luft aus.“
