FRIESLAND/HANNOVER - Ein japanisches Firmenkonsortium will in Varel einen Hybridgroßspeicher errichten und in Partnerschaft mit der EWE betreiben. Das hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Die Investitionssumme, gefördert von einer staatlichen, japanischen Wirtschaftsförderorganisation, liegt bei 24 Millionen Euro.
Der Batteriespeicher wird fast so groß sein wie ein Fußballfeld. Solche Systeme dienen dazu, bei schwankender Einspeisung aus erneuerbaren Energien die Stabilität der Stromversorgung abzusichern.
Wirtschaftsminister Lies: 'Es geht hier um das Gelingen der Energiewende, um intelligente Stromnetze, also um die Zukunft der Energieversorgung. Eine schönere Entscheidung für uns Niedersachsen kann ich mir als Wirtschaftsminister gar nicht vorstellen - wobei wir als Windenergieland Nummer eins für ein solches Referenzprojekt natürlich ein idealer Standort sind.' Kommenden Sonntag wird Lies zusammen mit Vertretern der EWE und den Japanern eine Absichtserklärung auf der Cebit Hannover unterzeichnen.
