Friesland - Der Landkreis Friesland hat jetzt die 119 Friesländer über das Ergebnis ihrer Antikörpertests am 5. Mai informiert. Dieser war notwendig geworden, nachdem eine DRK-Mitarbeiterin am 21. April im Impfzentrum des Landkreises in Roffhausen statt Biontech in sechs Fällen Kochsalzlösung gespritzt hatte.
Insgesamt konnten in 97 Proben Antikörper nachgewiesen werden – in diesen Fällen war also bei der Erstimpfung Biontech verwendet worden. Die 22 Personen, bei denen keine Antikörper im Blut nachgewiesen wurden, werden am Mittwoch erneut geimpft. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit befinden sich auch die sechs Personen, die mit Kochsalzlösung geimpft wurden, in dieser Gruppe“, sagt Dr. Armin Baillot vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt.
Der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Henning Fründt, ergänzt: „Das Ergebnis ist voll im Rahmen. Es war zu erwarten, dass bei einigen der Geimpften keine Antikörper nachgewiesen werden. Bei manchen Personen dauert es etwas länger, bis sich die Antikörper bilden.“
Am Mittwoch werden außerdem 67 Personen geimpft, die in dem fraglichen Zeitraum am 21. April ihre Zweitimpfung erhalten hatten, anschließend keine starke Impfreaktion aufwiesen und sich nun für eine dritte Impfung entschieden haben. Insgesamt erhalten an dem Tag also 88 Personen eine weitere Impfung, ein Betroffener erhält sie an einem anderen Tag, da er morgen persönlich verhindert ist, teilte der Landkreis Friesland Montagnachmittag mit.
