FRIESLAND - Bei ihrer 24-stündigen Verkehrskontrolle (die NWZ berichtete) hat die Polizei am Montag in Friesland 149 Gurtmuffel an den Straßenrand gewunken.
Insgesamt wurden bei den Schwerpunktkontrollen am Tivoli-Kreisel in Jever sowie auf der Bürgermeister-Heidenreich-Straße in Varel 173 Verstöße festgestellt. Neben den nicht angeschnallten Insassen handelte es sich dabei um fehlende Kindersicherungen, unerlaubte Telefongespräche mit dem Handy oder Motorradfahrten ohne Schutzhelm.
Wer erwischt wurde, muss mit einem Verwarn- oder Bußgeld rechnen.
Ziel der Polizei war nach Angaben des Sprechers der Inspektion Wilhelmshaven-Friesland, auf geltende Sicherheitsvorschriften aufmerksam zu machen und Kontrolldruck auf die Verkehrsteilnehmer aufzubauen.
Der Großteil der Betroffenen zeigte nach Angaben von Kriminalhauptkommissar Andreas Kreye aus Jever Verständnis für die Aktion: „Es gab sogar Lob, dass wir kontrollieren“, so Kreye.
Im gesamten Bereich der Polizeidirektion waren am Montag rund 200 Polizisten an 162 Kontrollstellen im Einsatz.
