FRIESLAND/WILHELMSHAVEN - Nach zwei Warnstreiks im Februar und April hat die Gewerkschaft Verdi die 1100 Beschäftigten der GPS Wilhelmshaven in Wilhelmshaven, Friesland und im Ammerland für Dienstag und Mittwoch zu einem weiteren Streik aufgerufen. Ziel des Streiks ist nach wie vor ein Haustarifvertrag für alle Beschäftigten. Die Geschäftsführer der GPS, Jürgen Hoffmann und Petra Mingo, haben Montag in einer Pressemitteilung Stellung zum Konflikt genommen.
Nach einem ausführlichen Gespräch mit Birgit Eckhardt, der Vorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen, und der Gesellschafterversammlung der GPS Wilhelmshaven präzisieren Hoffmann und Mingo ihre Position.
Aus Sicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen und seiner Tochterunternehmen werde es keine Verhandlungen mit Verdi über einen Tarifvertrag geben. Die aktuellen Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Leistungsangebote der GPS durch das Land Niedersachsen böten keine sichere und zukunftsträchtige Grundlage für die Anwendung des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (TVöD).
